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Auszeichnungen

Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung vergeben

Die Deutsche Wildtier-Stiftung hat ihren mit 50.000 € dotierten Forschungspreis 2009 an die Vogelwarte Helgoland in Wilhelmshaven vergeben. Dort soll ein Projekt der Diplom-Biologin Christiane Trierweiler unterstützt werden, bei dem die Bedeutung der afrikanischen Rast- und Überwinterungsgebiete für den Schutz der Wiesenweihe untersucht wird.

Dabei baut Trierweiler auf eigene Studien auf, bei denen mit Satellitentelemetrie belegt wurde, dass ein Schutz der Wiesenweihe allein in den Brutgebieten nicht ausreicht. Bei Zugvögeln besteht Handlungsbedarf sowohl in den Sommer- wie den Winterlebensräumen. Für das Überleben der Wiesenweihe müssen darüber hinaus auch die neu entdeckten Rastgebiete in Nordafrika geschützt werden.

„Mit unserer Förderung legen wir die Grundlagen, damit endlich ein umfassendes Schutzprogramm für die Wiesenweihe entwickelt werden kann, das auch den Vogelzug und die Überwinterungsphase berücksichtigt“, erläutert Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. „Die Erkenntnisse daraus können dann auch auf andere Greifvögel mit ähnlichen Zugrouten übertragen werden.“

Mit ihrem Forschungspreis fördert die Deutsche Wildtier Stiftung innovative Forschungsvorhaben junger Wissenschaftler rund um einheimische Wildtiere. „Ohne wildbiologische Erkenntnisse ist kein Ziel führender Artenschutz möglich“, begründet Hilmar Freiherr von Münchhausen die Forschungsförderung. (13/11/09)

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