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Heinemann-Förderpreis: Forscherin vom Universitätsklinikum der RUB untersucht Glaukom-Ursachen
Warum bestimmte Zellen in der Netzhaut absterben, wenn Mensch oder Tier an einem Glaukom („Grüner Star“) leiden, ist bislang unverstanden. Für ihr Forschungsvorhaben zu diesem Thema hat Dr. Stephanie Joachim den diesjährigen Förderpreis der Sophia und Fritz Heinemann-Stiftung erhalten. Die Wissenschaftlerin von der Universitätsaugenklinik der RUB untersucht, ob T-Zellen des eigenen Immunsystems dafür verantwortlich sind, dass die Netzhautzellen zugrunde gehen. Der Preis ist mit 15.000 € dotiert und wurde auf der FoRUM-Tagung an der RUB verliehen

Preisträgerin Dr. Stephanie Joachim Foto: Juliane Vogelsang, Knappschaftskrankenhaus Bochum
Preis und Preisträgerin
Die Sophia und Fritz Heinemann-Stiftung vergibt den Förderpreis, der von der Commerzbank verwaltet wird, für herausragende klinische und klinisch-theoretische Arbeiten an junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Mit dem Preis unterstützt sie Stephanie Joachims Projekt „Bedeutung der T?Zell?Antwort für Ganglienzelltod im Autoimmun Glaukom Modell“. Joachim studierte Medizin in Ulm und Mainz, erlangte 2005 die Approbation als Ärztin und beendete ein Jahr später ihre Promotion. Zurzeit ist sie Assistenzärztin an der Universitätsaugenklinik der RUB unter Leitung von Prof. Dr. Burkhard Dick und Leiterin des DFG?Projektes „Rolle der Antikörperbeteiligung am Untergang retinaler Ganglienzellen im Experimentellen Autoimmun Glaukom Tiermodell“. (01/12/11; Quelle: Ruhr-Universität Bochum)



