Akteure & Konzepte
Auszeichnungen
Hermann Parzinger erhält Reuchlin-Preis 2011
Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, erhält den Reuchlin-Preis 2011.
Die Auszeichnung für herausragende deutschsprachige Leistungen auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften wird seit 1955 alle zwei Jahre auf Vorschlag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften von der Stadt Pforzheim verliehen. Sie ist nach dem in Pforzheim geborenen Humanisten der Renaissance, Johannes Reuchlin, benannt und mit 12.500 € dotiert.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz SPK / Bildschön, 2008
Von 2003 bis 2008 war Parzinger Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI). Anschließend wurde er zum Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) ernannt. Bis zum heutigen Tag ist Parzinger aktiv in diverse Forschungsprojekte eingebunden, so etwa in den Berliner Exzellenzcluster TOPOI. Neben zahlreichen Aufsätzen schrieb er 15 Monografien, erst jüngst erschien ein Buch über seine Ausgrabungen zur prähistorischen Metallgewinnung im Iranischen Hochland. Die von ihm behandelten Themen reichen vom 7. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr. und betreffen insbesondere kulturelle Phänomene in Kontaktzonen.
Parzinger erhielt bereits mehrere nationale und internationale Ehrungen, u.a. den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1998), eine Honorarprofessur der Freien Universität Berlin (1996), Ehrendoktorwürden sowie den Orden der Freundschaft, die höchste russische Auszeichnung für ausländische Bürger.
Am Samstag, dem 9. Juli, um 11 Uhr wird dem Archäologen der Reuchlin-Preis 2011 im Stadttheater Pforzheim übergeben. (18/03/11; Quelle: Stiftung Preußischer Kulturbesitz)



