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Auszeichnungen
Verleihung des Rosl und Paul Arnsberg-Preises 2010
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft hat gestern zum zweiten Mal den Rosl und Paul Arnsberg-Preis verliehen. Der Preis zeichnet herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Geschichte der jüdischen Bürger Frankfurts aus. Für die Auswahl wurden sowohl bereits publizierte Arbeiten als auch Recherchevorhaben berücksichtigt, die neue Erkenntnisse erwarten lassen. Neben Eigenbewerbungen konnten auch Kandidaten von Dritten vorgeschlagen werden. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 € dotiert.
Die Preisträger des Rosl und Paul Arnsberg-Preises 2010: (v.l.) Benno Nietzel (Förderpreis) und Prof. Dr. Andreas Gotzmann (Hauptpreis) / Foto: SPG - M.Müller)
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft hatte diesen Preis zur Erforschung jüdischen Lebens in Frankfurt am Main zu Ehren des 100. Geburtstages von Rosl Arnsberg am 2. Juni 2008 erstmalig ausgelobt. Frau Arnsberg verstarb unmittelbar vor ihrem 102. Geburtstag am 2. Juni 2010. Rosl und Dr. Paul Arnsberg stehen als jüdische Bürger Frankfurts für ein Lebenswerk im Dienste der Aufarbeitung und Bewusstmachung des historischen Erbes der jüdischen Bürger Frankfurts.
Die Auswahl unter den Bewerbern traf eine Jury, der Prof. Dr. Raphael Gross (Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt am Main), Dr. Evelyn Brockhoff (Direktorin des Instituts für Stadtgeschichte) und Professor Dr. Klaus Ring und Dr. Roland Kaehlbrandt als Vertreter der Stiftung Polytechnische Gesellschaft angehörten. Den Ehrenvorsitz der Jury führte Dr. Arno Lustiger.
Der Rosl und Paul Arnsberg-Preis wird 2012 erneut ausgeschrieben. (19/08/10; Quelle: Stiftung Polytechnische Gesellschaft)



