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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

10. Ritter-Preis für Andre Schoch

Anlässlich ihres 357. Konzertes am Dienstag, den 9. November 2010, verleiht die Oscar und Vera Ritter-Stiftung dem Ausnahmetrompeter Andre Schoch (22) den diesjährigen Ritter-Preis. Seit 2001 verleiht die Stiftung den mit 15.000 € dotierten Ritter-Preis an Spitzentalente, die sich an der Schwelle zu einer internationalen Karriere befinden. Für den Preis qualifizierte sich Andre Schoch mit seiner präzisen, ausgereiften Spieltechnik, farbenreichem und außergewöhnlich warmem Klang und souveräner, das Publikum immer wieder aufs Neue gewinnender Bühnenpräsenz. Prof. Matthias Höfs, bei dem der Preisträger an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg studiert, ist zufrieden mit seinem Schüler ...

Andre Schoch / Foto: Grit Schwerdtfeger

„Es gelingt Andre Schoch, die technisch anspruchsvollsten und schwierigsten Werke stilsicher wiederzugeben und seine musikalischen Vorstellungen optimal zu realisieren. Dabei strahlt er Sympathie, Freundlichkeit und Bescheidenheit aus, und er ist zudem eine Führungspersönlichkeit“.

Das Preisträgerkonzert findet in der Kleinen Laeiszhalle, Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg, um 19:30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Die Laudatio hält Prof. Dr. Hermann Rauhe, Ehrenpräsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Vorstands¬mitglied der Oscar und Vera Ritter-Stiftung. Im Mittelpunkt dieses Jubiläumskonzert zur Verleihung des 10. Ritter-Preises steht der festliche und strahlende Klang der Trompete. Der Einsatz dieses Instruments war früher den Fürsten und der Kirche vorbehalten. Man bejubelte den weltlichen oder geistigen Herrscher, den König oder Gott, z. B. in J. S. Bachs Weihnachtsoratorium.

Andre Schoch ist Mitglied im Blechbläser-Ensemble „10 for Brass“, mit dem er das vielseitige Konzertprogramm gestaltet. Das Ensemble aus hochtalentierten Studierenden der Musik-hochschulen Berlin, Hamburg, Hannover, Köln, Stuttgart und Weimar zeigt bei diesem Konzert nicht nur die enorme Bandbreite seines Repertoires, sondern auch seine außergewöhnliche Virtuosität. Der Preisträger schwärmt: „Das Schöne an unserem Programm ist, dass wir sämtliche Epochen integrieren konnten – von Barock über Klassik, Impressionismus bis hin zum Jazz.“ Auf dem Programm stehen u. a. Werke von J. S. Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Mozart, Debussy, Schostakowitsch, Mancini und Ellington. (07/10/10; Quelle: Oscar und Vera Ritter Stiftung)

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