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Alternativer Nobelpreisträger Succow wurde 70

Der Greifswalder Biologe Michael Succow hat am Donnerstag seinen 70. Geburtstag gefeiert. Succow gilt als geistiger Vater des Nationalparkprogramms der letzten DDR-Regierung. Unter anderem dafür erhielt Succow 1997 den Alternativen Nobelpreis. Mit dem Preisgeld gründete er eine Stiftung, die sich für Naturschutzprojekte in den früheren Ostblock-Staaten und seit neuestem auch in Afrika einsetzt.

Michael Succow inmitten einer Studentengruppe. © Creative Commons / Fotograf: Christian Fischer

Bei einem Empfang in Lauterbach auf Rügen würdigte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) Succow: “Professor Succow ist nicht nur ein herausragender Wissenschaftler und ein engagierter Aktivist für Umwelt- und Naturschutz. Er ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit, ein ganz besonderer Mensch.” Dass ein Drittel des Landes unter Naturschutz stehe, sei deutscher Rekord und unmittelbar mit dem Namen Succow verbunden, sagte Sellering weiter.

Derzeit arbeitet Succow mit seiner Stiftung an der Einrichtung eines Moor-Kompetenzzentrums in Greifswald. Von dort aus sollen Projekte in zahlreichen Staaten zum Schutz von Mooren unterstützt werden. Das Informations- und Beratungszentrum soll über die weltweit umfassendste Fachbibliothek zum Thema Moorschutz verfügen. (26/04/11; Quelle: Landespresseamt Mecklenburg Vorpommern)

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