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Gründer des Deutschen Kabarettarchivs gestorben

Der Gründer des Deutschen Kabarettarchivs in Mainz, Reinhard Hippen, ist tot. Hippen sei am Sonntagabend im Alter von 68 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben, sagte der Leiter des Archivs, Jürgen Kessler. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) würdigte Hippen als engagierten Sammler und Chronisten des Kabaretts, der im deutschsprachigen Raum große Anerkennung erfahren habe. Hippen habe das kulturelle Leben in Rheinland-Pfalz fast 50 Jahre lang bereichert.

Hippen hatte das Kabarettarchiv 1961 als Privatsammlung begründet, die 1989 an die Stadt Mainz überging, zunächst als unselbstständige Stiftung. Mittlerweile wird die Stiftung Deutsches Kabarett-Archiv von der Stadt Mainz und dem Land Rheinland-Pfalz getragen und vom Bund gefördert. Sie umfasst mehr als 80 künstlerisch-dokumentarische Nachlässe sowie Materialien zu über 80 000 Namen aus der Geschichte des Kabaretts. Das Archiv steht allen Besuchern offen. (29/04/10; Quelle: Stiftung Deutsches Kabarett-Archive)

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