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Hamburger Mäzenin wählt Freitod

"Ihre Entscheidung zu gehen hinterlässt uns tief betroffen." Mit diesen Worten bestätigte die Alfred C. Toepfer Stiftung F.V.S, dass sich Birte Toepfer, die Vorsitzende des Stiftungsrats und eine der größten Hamburger Mäzeninnen, das Leben genommen hat. Die Leiche der 65-jährigen Millionärin war am Samstag im Wasser des Feenteichs, in der Nähe der Außenalster, gefunden worden. Dort hat die Familie ihren Wohnsitz. Taucher hatten das Gewässer abgesucht, nachdem ein Abschiedsbrief gefunden worden war. Birte Toepfer war seit Freitag vermisst worden.

Über 13 Jahre, von 1993-2006, war Birte Töpfer im Vorstand und im Beirat des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen aktiv. Sie gilt als größte Mäzenin Hamburgs und erhielt 2006 das Bundesverdienstkreuz für ihr ehrenamtliches Engagement.

Birte Toepfer, Mutter von drei Kindern, war die Schwiegertochter des Hamburger Unternehmers Alfred C. Toepfer, der 1931 die erst nach seinem Tod 1993 nach ihm benannte ‘Stiftung F.V.S. zu Hamburg’ gegründet hatte. Toepfer, der als Landwirt seit 1919 das heute weltweit im Agrarhandel tätige Unternehmen Toepfer International aufbaute, hatte zeitlebens offengelassen, ob sich das Kürzel F.V.S auf Friedrich von Schiller oder den preußischen Reformer Freiherr vom Stein bezog. Die Alfred C. Toepfer Stiftung F.V.S. fördert heute vor allem mit eigenen Projekten und Programmen die europäische Integration, Kunst und Kultur, Wissenschaft, Jugend und Naturschutz. Sie gilt als größte private Stiftung Deutschlands. (16/11/10, Quelle: Alfred C. Toepfer Stiftung)

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