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Stiftung trauert um Otto Graf Lambsdorff

Der FDP-Ehrenvorsitzende und frühere Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff, von 1995 bis 2006 Vorsitzender des Vorstandes der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, ist am Samstag im Alter von 82 Jahren gestorben. Wolfgang Gerhardt, Otto Graf Lambsdorffs Nachfolger im Amt des Stiftungsvorsitzenden, charakterisierte den Tod von Lambsdorff als "großen Verlust eines überragenden Mannes".

Foto: Friedrich-Naumann-Stiftung

“In der politischen Geschichte der Bundesrepublik ist seine Handschrift zu erkennen”, sagte Gerhardt. Prof. Jürgen Morlok, der dem Stiftungsvorsitzenden Graf Lambsdorff über 10 Jahre als Kuratoriumsvorsitzender zur Seite stand, sprach von einem unermesslichen Verlust für die politische Arbeit der Stiftung.

Nachdem Lambsdorff den Parteivorsitz der FDP an Klaus Kinkel übergeben hatte und zum Ehrenvorsitzenden gewählt worden war, hatte Graf Lambsdorff die Leitung der liberalen Stiftung übernommen. Hier knüpfte er an die Tätigkeit anderer Liberaler wie Lord Ralf Dahrendorf und Wolfgang Mischnick an. Wie es in der Pressemitteilung zum Tode des Poliikers weiter heißt, setzte sich Lambsdorff als Stiftungsvorstand leidenschaftlich für gesellschaftspolitische Freiheiten und die universelle Gültigkeit von Menschenrechten ein – auch gegenüber China, Sein konsequentes Eintreten für die Rechte des tibetischen Volkes führte zur Schließung des Stiftungsbüros in Peking, mit der Verhandlungsführung über die Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern verschaffte er sich weltweit Anerkennung. (06/12/09)

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