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Vorstandsvorsitzender soll in den Aufsichtsrat wechseln

Einem Bericht des Anlegermagazins "Der Aktionär" zufolge beabsichtige die Alfried Krupp von Bohne und Halbach-Stiftung den scheidenden Konzernchef Ekkehard Schulz für den Aufsichtsrat vorzuschlagen. Da die Krupp-Stiftung mit 25,33% der ThyssenKrupp-Aktien einen Anteil von mehr als 25% am größten deutschen Stahlkocher halte, könnte eine Ausnahmeregelung im sogenannten Corporate-Governance-Kodex eintreten. Der Wechsel in den Aufsichtsrat sei Vorstandsmitgliedern im Regelfall nicht vor Ablauf von zwei Jahren gestattet.

Dass Ekkehard Schulz dem Konzern aller Voraussicht nach erhalten bleibe, sei durchweg positiv zu beurteilen. Auch auf operativer Ebene dürfte es für ThyssenKrupp nach Ansicht der Experten weiter gut laufen. Das Unternehmen profitiere von einer positiven Entwicklung im europäischen Stahlsegment. (06/12/10; Quelle: Der Aktionär)

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