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220.000 € für die Spitzenkräfte von morgen
Johannes Gutenberg-Universität Mainz liegt über bundesweitem Durchschnitt bei Ausschöpfung des Kontingents. Universität ermöglicht Kontakt zwischen Förderern und Stipendiaten.
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat sich bundesweit als eine der ersten Hochschulen am Stipendienprogramm der Bundesregierung beteiligt: 100 besonders begabte und engagierte Studierende der Mainzer Universität erhalten seit dem Sommersemester 2011 ein Deutschlandstipendium, das zur Hälfte vom Bund und zur anderen Hälfte von privaten Förderern getragen wird. Damit hat die JGU zwei Drittel ihrer maximal zu vergebenden Stipendien eingeworben und liegt somit über dem bundesweiten Durchschnitt. Nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung haben die Hochschulen deutschlandweit durchschnittlich 50 % ihres Kontingentes ausgeschöpft.

Abb.: JGU
Insgesamt hat die JGU für die Deutschlandstipendien rund 220.000 Euro von privaten Förderern, Unternehmen und Stiftungen eingeworben. Hiermit werden sowohl einjährige Stipendien als auch Stipendien über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren finanziert. Zu den 100 Stipendien, die zum Sommersemester 2011 ausgezahlt werden konnten, zählen 25 „Freunde der Universität Mainz-Deutschlandstipenden“, 15 „Evonik-Deutschlandstipendien“ und zehn „Sibylle Kalkhof-Rose-Deutschlandstipendien“. Darüber hinaus haben die Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co KG, die Heraeus Kulzer GmbH Division Dentistry, die juwi Holding AG, die Stiftung zur Förderung der Edelstein- und Lagerstättenforschung, die KUCERA Rechtsanwälte sowie die gemeinnützige Stiftung Prof. Dr. Heicke GmbH Stipendien finanziert. Folgende Privatpersonen stifteten jeweils ein oder mehrere Stipendien: Hans-Joachim Belitz, Prof. Dr. Rolf Krebs, Dr. Elke Göbel und Dr. Rainer Göbel, Christiane Matten, Stefan Schmitz. Darüber hinaus gibt es weitere Förderer, die ungenannt bleiben möchten.
Ausdruck der Verbundenheit mit der Mainzer Universität
Mit der Beteiligung am Deutschlandstipendium zeigen die Förderer der JGU gesellschaftliches Engagement und betonen gleichsam ihre Verbundenheit mit der Mainzer Universität. „Die Zukunft unseres Landes steckt insbesondere in den Köpfen gut ausgebildeter junger Menschen. Das Deutschlandstipendium ist dabei ein neuer, wichtiger Baustein, um die Talente von begabten jungen Menschen in einer entscheidenden Lebensphase optimal zu fördern und zu fordern“, so Peter Radermacher, der Vorsitzende der Freunde der Universität Mainz e.V. „Wir haben uns daher gleich zum Start des Programms Anfang 2011 dazu entschieden, 25 Deutschland-Stipendien an der Mainzer Uni finanziell zu ermöglichen. Darin sehen wir eine sehr gezielte und individuelle Fördermöglichkeit, die letztlich unserer Gesellschaft zu Gute kommen wird.”
Unternehmen möchten vor allem die Chancen nutzen, frühzeitig den Kontakt zu den Führungskräften von morgen zu erhalten. So beteiligt sich die Evonik Industries AG, eines der weltweit führenden Unternehmen für Spezialchemie, an der Johannes Gutenberg-Universität mit über 15 Deutschlandstipendien am Förderprogramm der Bundesregierung. „Wir möchten mit der Beteiligung am Deutschlandstipendium die Nachwuchskräfte von morgen unterstützen und nicht zuletzt auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten“, so Christine Drath, Head of Employer Branding bei Evonik Industries. „Eine Förderung des Stipendienprogramms ermöglicht uns, Kontakte und Kooperationen mit für uns interessanten Universitäten herzustellen, zu intensivieren und den Wissenstransfer voranzutreiben“.
Erste Zusagen für 2012
Die JGU beteiligte sich als eine der ersten Hochschulen bundesweit am Stipendien-programm der Bundesregierung. Die nächste Ausschreibung zum Deutschlandstipendium erfolgt zum Sommersemester 2012, das im April beginnt. Bewerbungstermine und detaillierte Informationen zum Bewerbungsverfahren sind ab November der Homepage zu entnehmen. Für das Jahr 2012 hat die Johannes Gutenberg-Universität Mainz bereits erste Zusagen von Förderern erhalten. Ziel ist es im kommenden Jahr 160 Stipendien vergeben zu können. (19/10/11; Quelle:Johannes Gutenberg-Universität Mainz)



