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2,3 Mio. € für Schüleraustausch zwischen Deutschland, China und Türkei

Die Stiftung Mercator erhöht Zahl der Stipendien für Jahres- und Kurzzeitprogramme von 690 auf 1.080 und unterstützt Partnerorganisationen bei Suche nach Gasteltern in Deutschland.

“Internationaler Austausch soll nicht an den finanziellen Möglichkeiten scheitern. Das ist der Grundgedanke unserer Stipendien”, sagt Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. Die Mercator-Schülerstipendien stehen für Schüler aller Schulformen zur Verfügung, die zwischen 15 und 18 Jahre alt sind und in Deutschland, der Türkei oder China derzeit die Schule besuchen.

Bislang begeistern sich nur wenige Familien dafür, einen Gastschüler aufzunehmen. Die Folge: Austauschorganisationen suchen dringend Gastfamilien für Schüler, die nach Deutschland kommen. Dabei seien viele Bedenken potenzieller Gastfamilien unbegründet, sagt die dreifache Gastmutter Monika Hoffmann: “Man muss sich von dem Gedanken lösen, dass man mit einem Gastschüler eine fremde Person im Haus hat. Denn ein Gastschüler bleibt kein Fremder, sondern wird ganz schnell ein Teil der Familie.”

Die Stiftung kooperiert für den Austausch mit China und der Türkei mit den Organisationen Deutsches Youth for Understanding Komitee (YFU), AFS Interkulturelle Begegnungen und Experiment. Im deutsch-türkischen Austausch ist außerdem Rotary International ein Programmpartner. Bewerbungen für Mercator-Schülerstipendien sind direkt über die Austauschorganisationen möglich. Die Bewerbungsfristen variieren je nach Organisation und sind auf deren Websites zu finden. Die Partnerorganisationen stellen zudem Informationen für interessierte Gastfamilien zur Verfügung.

Um den Austausch zwischen Deutschland, China und der Türkei, weiter zu stärken und auch neue Zielgruppen zu erreichen, entwickelt die Stiftung Mercator zurzeit weitere Programme. Dafür wurden unter dem Dach „Mercator Exchange“ neben den 2,3 Mio. € für den Schüleraustausch weitere 1,3 Mio. € bis 2016 für den Austausch zwischen Nachwuchsführungskräften und Multiplikatoren, wie Lehrer und Journalisten, bereit gestellt.

(28.8.2013 | Quelle: Stiftung Mercator)

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