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320.000 € bei Kunstauktion für Aids-Stiftung
Bei ihrer ersten Benefiz-Kunstauktion "Artists against AIDS" in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland am gestrigen Montag, 16. Mai, erzielte die Deutsche AIDS-Stiftung einen Rekorderlös von 320.000 €. "Wir freuen uns sehr über dieses hervorragende Ergebnis, das wir allen Unterstützern und Organisatoren, den Künstlerinnen und Künstlern sowie allen Kunstkäufern zu verdanken haben", sagte Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen AIDS-Stiftung.

Die Holzskulptur des britischen Bildhauers Tony Cragg kommt unter den Hammer / Foto: Deutsche AIDS-Stiftung
Die Schirmherrin der Auktion, Kuratoriumsmitglied Hannelore Elsner, rief in ihrer Rede zu Solidarität mit HIV-infizierten Menschen auf. Sie hoffe auf Freigiebigkeit und offene Herzen, denn die Hilfen der Stiftung bedeuteten für Betroffene oftmals die Rettung aus finanzieller Not. Hausherr Dr. Robert Fleck freute sich, dass das Thema AIDS die Kunstszene regelrecht mobilisieren konnte. Prof. Stephan Berg, Intendant des Kunstmuseums Bonn und Kurator der Auktion, unterstrich noch einmal das besondere Engagement der Künstlerinnen und Künstler, die sich der Brisanz des Themas AIDS bewusst seien. Der Erlös aus der Versteigerung wird HIV-infizierten Männern und Frauen zu Gute kommen, die besonders auf Unterstützung angewiesen sind: von der Krankheit betroffene Menschen, die nicht mehr alleine leben können und in den Wohnprojekten der Deutschen AIDS-Stiftung ein geeignetes und gut betreutes Zuhause finden.
Bereits in der Vergangenheit flossen der Deutschen AIDS-Stiftung durch Kunstauktionen erhebliche Mittel zu. Damit konnte die Stiftung über viele Jahre wichtige Nothilfen für betroffene Frauen, Männer und Kinder sichern. Die Bonner Auktion knüpft an diese Tradition an und soll jährlich mit wechselnden Kuratoren in der Bundeskunsthalle stattfinden. (18/05/11; Quelle: Deutschen AIDS-Stiftung)



