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"42 km of Cologne - Be part of it!"
Mit ihrer Teilnahme am Marathon der Gay Games 2010 wollten sie ein Zeichen setzen - für mehr Akzeptanz gegenüber Menschen mit HIV. 20 HIV-positive Läuferinnen und Läufer starteten am Samstag in Köln zu ihrem ersten Marathon. Ein Jahr lang haben sie im Rahmen der vom Gesundheitsunternehmen Abbott ins Leben gerufenen Initiative "42 km of Cologne - be part of it!" für das sportliche Ereignis trainiert. Joachim Franz, Extremsportler und Kuratoriumsmitglied der Deutschen AIDS-Stiftung, unterstützte das Team und kümmerte sich um die professionelle Begleitung.
Die Stiftung förderte das Projekt mit rund 6.000 €. “Viele Menschen mit HIV leiden unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen, einige Betroffene sind allerdings auch leistungsfähig und in der Lage, sportliche Herausforderungen zu meistern. Die Marathon-Initiative stärkt das Selbstwertgefühl HIV-positiver Menschen und gibt ihnen Kraft zur selbstbestimmten Bewältigung ihres Lebens. Dies entspricht auch dem Grundanliegen der Stiftung, sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen HIV-infizierter Menschen einzusetzen”, erklärte Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der Stiftung.
Bewerben konnten sich interessierte HIV-positive Menschen aus ganz Deutschland. Zum Programm gehörten regelmäßige ärztliche Kontrollen, jedem Teilnehmer wurde ein “Laufpate” an die Seite gestellt. Ein wichtiger Meilenstein war die erfolgreiche Teilnahme aller Läufer am Halbmarathon in Kassel Mitte Mai. Bereits die Initiative “Die 42 km von Berlin” 2008 hatte gezeigt, dass Marathonlaufen HIV-Positiven physisch und psychisch gut tut. Bei den untersuchten Teilnehmern wurde eine positive Auswirkung auf das Immunsystem und den Krankheitsverlauf beobachtet. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Vitalität, Leistungsfähigkeit und Selbstbewusstsein. (09/08/10; Quelle: Deutsche Aids Stiftung)



