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Acht Hochschulen gewinnen Wettbewerb MINTernational Digital

Um die Internationalisierung sowie Digitalisierung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) voranzutreiben, wurde der Wettbewerb MINTernational Digital ins Leben gerufen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Daimler-Fonds sowie die Daimler und Benz Stiftung wollten wissen, welche Hochschulen die besten Ideen entwickelt haben, um mit digitalen Formaten ihre Internationalisierung zu stärken.

Acht Hochschulprojekte wurden auf einer öffentlichen Auswahlsitzung für ihr Konzept zur Internationalisierung mit Hilfe digitaler Lehr- und Lernformate ausgezeichnet. Sie werden mit je 50.000 € gefördert. Die Gewinner kommen aus folgenden Hochschulen:

  • Hochschule Coburg
  • RWTH Aachen
  • Technische Universität Bergakademie Freiberg
  • Technische Universität Berlin
  • Technische Universität Dortmund
  • Technische Universität Dresden
  • Universität Leipzig
  • Universität Paderborn

Eine unabhängige Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft unter der Leitung von Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, prämierte diese Projekte. Sie werden ausgezeichnet, weil sie modellhaft zeigen, wie innovative digitale Formate dazu beitragen, die Internationalisierung der Lehre voranzutreiben.

Digitale Formate können wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln, brechen Sprachbarrieren auf, überbrücken kulturelle und räumliche Distanzen. Sie helfen, Talente im Ausland zu finden, diese hier besser zu betreuen und zu integrieren, um sie auch langfristig an den deutschen Arbeitsmarkt zu binden. Darüber hinaus unterstützen digitale Plattformen deutsche Studierende beim internationalen Erfahrungsaustausch, zum Beispiel bei der Praktikumssuche im Ausland.

“Es ist wichtig, dass die Ausbildung in Deutschland internationaler wird, weil die Arbeitswelt sich weiter global entwickelt”, erklärt Elisabeth Viebig vom Daimler-Fonds. “Deshalb ist das Förderprogramm MINTernational dringend notwendig. Wir brauchen mehr gute Strategien zur Internationalisierung in den Hochschulen. Der Wettbewerb bringt die beispielhaften Projekte ans Licht. Sie sind nachahmenswert, nicht nur im MINT-Bereich sondern für alle Fächer.”

“Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Anliegen der Daimler und Benz Stiftung”, ergänzt Rainer Dietrich, Mitglied des Stiftungsvorstands. “Wo immer es uns möglich ist, möchte wir jungen Wissenschaftlern zur Seite stehen, damit diese ihre Forschungsvorhaben verwirklichen und ihre Kompetenzen, gerade auch international, ausbauen können.”

Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes sagt: “Die von uns prämierten Projekte zeigen, wie zwei Themen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, vorbildhaft in die Hochschullandschaft eingebunden werden können: Das ist zum einen die Digitalisierung und zum anderen die Internationalisierung. Beides ist aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken und muss deshalb bereits innerhalb der Hochschulen künftig eine noch stärkere Rolle spielen.”

(17.4.2015 | Quelle: Stifterverband)

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