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Akademiker mit Flüchtlingsstatus werden fit für den Arbeitsmarkt

Die Walter Büchert Stiftung und die Deutsche Universitätsstiftung starten das Kooperationsprojekt "hochform". Es ist für Akademiker mit Flüchtlingsstatus entwickelt, die trotz akademischer Abschlüsse keine Chance auf eine adäquate Arbeit in Deutschland haben.

“Wir wollen diese Fachkräfte über ein bis zwei Jahre intensiv bei ihrem Zusatzstudium begleiten, so dass sie an unseren Hochschulen keine Zeit verlieren und fit werden für den deutschen Arbeitsmarkt”, sagt Prof. Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung. “Bei unseren Gesprächen mit den Bewerbern wurde deutlich, dass ihnen dieses Förderprogramm insgesamt den Zugang zu unserer Gesellschaft erleichtert. Durch unsere Netzwerke helfen wir ihnen auch bei der Integration.”

Diplom-Politologin Cornelia Kliment, Geschäftsführerin der Deutschen Universitätsstiftung, ist überzeugt, dass diese Studierenden in kürzester Zeit einen qualifizierten Abschluss erreichen können: “Sie bringen gute fachliche Voraussetzungen mit – und sprechen mit unglaublicher Begeisterung von ihrem Traum, in Deutschland leben und arbeiten zu können. Eine schöne Erfahrung bei unseren Bewerbungsgesprächen!”


Ingrid Kramer, Stellv. Vorstandsvorsitzende Walter Blüchert Stiftung, Prof. Dr. Gunter Thielen, Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung und Cornelia C. Kliment, Geschäftsführerin Deutsche Universitätsstiftung (v.li.) (Foto: Deutsche Universitätsstiftung)

Das Programm “hochform” soll eine nachhaltig wirksame Initiative für Akademiker mit Flüchtlingsstatus sein, die sie durch persönliches Coaching bei ihrem Zusatz-Studium in Deutschland und beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt. Es wird Studierenden der MINT-Fächer angeboten und umfasst das persönliche Mentoring eines fach- und studienortnahen Hochschulprofessors.

Zum Studienbeginn im Wintersemester 2015/2016 werden etwa 20 ausländische Akademiker in das Förderprogramm “hochform” aufgenommen.Jährlich sollen ca. 100 weitere folgen.

(6.10.2015 | Quelle: Deutsche Universitätsstiftung)

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