topad


Akteure & Konzepte

Projekte & Programme

Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden stellt neue Stiftung vor

Die Mitglieder des "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" haben die Ziele ihrer geplanten Stiftung "Gegen Gewalt an Schulen" vorgestellt. Die Stiftung soll mit Unterstützung von Bundespräsident Horst Köhler am 18. November gegründet werden und dazu beitragen, Amokläufe an Schulen zu verhindern. "Ein zweites Winnenden dürfe es nicht geben", sagte Stiftungsgründer Hardy Schober.

Mithilfe der Stiftungserlöse und weiterhin erhofften Spenden soll unter anderem ein Expertenrat aus Kriminologen, Psychologen und Erziehungswissenschaftlern gegründet werden, der wirkungsvolle Präventionsprojekte erarbeiten soll.

Die Stiftung will darüber hinaus Fortbildungsseminare für Lehrer zur Gewaltprävention organisieren sowie eine Musterschule aufbauen helfen, die Vorbildcharakter im Hinblick auf Sicherheit und Krisenplanung im Amoklauf haben soll. Geplant sind auch die Finanzierung von Schulpsychologen und die Einrichtung einer Hotline, die rund um die Uhr erreichbar sein soll. An sie sollen sich Jugendliche und Eltern wenden, wenn sie Alarmzeichen bei Schülern erkennen und sich Sorgen vor einem Gewaltausbruch machen.

Die Stiftung startet zunächst mit einem Vermögen von rund 50.000 €. In der Initiative haben sich Eltern zusammengeschlossen, deren Kinder beim Amoklauf des 17-jährigen Tim K. am 11. März ihr Leben verloren. Der Jugendliche hatte an der Albertville-Realschule in Winnenden und bei seiner anschließenden Flucht in Wendlingen 15 Menschen getötet und sich anschließend selbst das Leben genommen. (02/11/09; Quelle: dpa/swr)

Zur Übersicht "Akteure & Konzepte // Projekte & Programme"