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Anna Lindh Stiftung stellt sich im Schloss Bellevue vor

Die Stiftung setzt sich für den Dialog der Kulturen im euro-mediterranen Raum ein. Als eine von 24 ausgewählten Organisationen präsentiert sie ihre Arbeit beim Bürgerfest des Bundespräsidenten am 30. und 31. August 2013 in Berlin.

Die Anna Lindh Stiftung, benannt nach der ermordeten schwedischen Politikerin, wurde 2005 in Alexandria gegründet. Die Stiftung versteht sich als ein Netzwerk der Netzwerke, in dem mittlerweile über 4.000 Mitgliedsorganisationen in 43 Mitgliedstaaten zusammengeschlossen sind. Das deutsche Netzwerk umfasst etwa 150 Mitglieder: Darunter finden sich Vereine, Stiftungen, Institute oder Medien, die in den Bereichen Kunst und Kultur, Migration, interreligiöser Dialog, Jugendarbeit und politische Bildung mit Partnern aus dem Mittelmeerraum arbeiten.

Innerhalb des deutschen Netzwerks gibt es drei Cluster – “Kunst und Kultur”, “Migration” sowie das neue vom ZAK (Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie) initiierte Cluster “Wissenschaft”. In diesen Clustern haben sich Mitglieder zusammengeschlossen, welche die Ziele der Stiftung aus spezifischen Perspektiven heraus verfolgen. Die Cluster stehen grundsätzlich allen Mitgliedern offen. Ein internationaler Austausch wird durch konkrete Projekte und das jährlich stattfindende Gesamtnetzwerktreffen gefördert.

Das ZAK, das derzeit gemeinsam mit dem Goethe-Institut das Netzwerk koordiniert, hat für das Bürgerfest des Bundespräsidenten ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Die Vielfalt des Mittelmeerraums sowie seine aktuellen Herausforderungen stehen im Fokus. “Eine Instrumentenschatzkiste des Mittelmeers für Kinder, fesselnde Erzählungen arabischer Dichter, interaktive Performances, Mini-Workshops oder Video-Installationen zeigen, wie faszinierend Euromed, also der europäisch-mediterrane Raum, sein kann und wie vielseitig das Netzwerk selbst ist”, so ZAK-Direktorin Caroline Y. Robertson-von Trotha.

Auf der Hauptbühne des Bürgerfestes diskutieren in einer Talk-Runde zum Thema “Migration – Integration – Rassismus: alte und neue Herausforderungen”, am 31. August unter anderem die SPD-Politikerin Dr. Lale Akgün und die Profiboxerin und Doppelweltmeisterin Rola El-Halabi über Interkulturalität, Identitäten und Grenzen der Toleranz.

Das Bürgerfest des Bundespräsidenten bildet den Auftakt der diesjährigen Common Action. Die Common Action ist eine bundesweite Veranstaltungsreihe des deutschen Anna Lindh Netzwerks, die für einige Monate das Potential des Mittelmeerraums in verschiedenen deutschen Städten präsentiert. 2013 steht das Thema “Gelebte Vielfalt – und ihre Grenzen” im Fokus der Veranstaltungen.

(22.8.2013 | Quelle: Anna Lindh Stiftung)

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