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Anzeige gegen Michael-Stich-Stiftung

Die Michael-Stich-Stiftung warnt immer wieder eindringlich mit provokanter Plakatwerbung vor der HIV-Infektion und plädiert für die Nutzung von Kondomen. So auch mit der im Februar gestarteten Kampagne „Jugend und HIV“ (wir berichteten, Link s. unten).Laut "Bild"-Zeitung sollen konservative Abtreibungsgegner Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken eingereicht haben: Stich wird vorgeworfen, die Plakate seien "Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen".

Ein exemplarisches Motiv zeigt ein Liebespaar in der Leichenhalle: “Deine erste Liebe kann die letzte sein.” Stiftungssprecherin Julia Bode ist die Anklage nicht bekannt, “sollte hier aber eine eingehen, wird sich Herr Stich sicher dazu äußern”. (23/03/10; Quelle: dpa)
Lesen Sie auch: Drastische Anti-Aids-Kampagne der Michael-Stich-Stiftung

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