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Ausstellung im Auswärtigen Amt
Mit wachsendem zeitlichen Abstand verklärt sich für viele Ostdeutsche der Blick auf die DDR-Wirklichkeit. Gleichzeitig fällt es jungen Menschen ebenso wie Westdeutschen schwer, sich ein Bild vom Alltag in der DDR zu machen. Mit der Ausstellung »Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR« geben der stern Fotograf Harald Schmitt und der Historiker und Publizist Stefan Wolle Einblicke in eine durchherrschte Gesellschaft.

Foto: Harald Schmitt / Stern
Die Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Magazins stern will Antworten auf diese Fragen geben und zur Diskussion einladen. Die Bilder des Hamburger Fotografen Harald Schmitt, langjähriger Korrespondent des stern in der DDR, und die Texte des in Halle / Saale geborenen Historikers Stefan Wolle laden zu einer Zeitreise in eine heute immer fremder anmutende Lebenswirklichkeit ein.
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur fördert die Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Folgen der kommunistischen Diktaturen, der deutschen und europäischen Teilung sowie deren Überwindung. Das Hamburger Magazin stern widmet diesen Themen schon immer große journalistische Aufmerksamkeit. Mit der gemeinsam erarbeiteten Ausstellung wollen die Bundesstiftung und der stern einen Beitrag zur historisch-politischen Bildungsarbeit leisten. (19/01/10)



