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Ausstellungseröffnung: "Franz Liszt. Ein Europäer in Weimar"
Das Wirken und die künstlerische Ausstrahlung des Komponisten Franz Liszt stehen im Mittelpunkt der neuen Landesausstellung, die am Freitag in Weimar eröffnet wird. Thüringens Kultusminister Christoph Matschie erklärte, die zweiteilige Schau im Schiller- und Schlossmuseum sei "in Umfang und Intensität einzigartig". Der Präsident der Klassik Stiftung Weimar, Hellmut Seemann, bezeichnete die Ausstellung mit ihren über 350 Exponaten als einen wichtigen Baustein des Liszt-Themenjahres, welches anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten in Thüringen ausgerichtet wird.

(Franz Liszt (1811-1886)
Nach Angaben des SPD-Politikers Matschie hat die Landesregierung 1,2 Mio. € für die Organisation des Themenjahres investiert. Dabei wird die Landesausstellung mit dem Motto “Franz Liszt. Ein Europäer in Weimar” von der Landesregierung und der Klassik Stiftung Weimar mit je 500.000 € gefördert.
Liszt lebte von 1848 bis 1861 in Weimar. Bereits im Jahr 1842 war er vom damals regierenden Großherzog Carl-Friedrich zum Hofkapellmeister ernannt worden. In Weimar komponierte er zahlreiche Werke. Viel Zeit verbrachte Liszt aber auch in anderen Ländern, vor allem in Frankreich, Italien und Ungarn. Doch auch nach 1861 kehrte er immer wieder nach Weimar zurück. (24/06/11; Quelle: Pressestelle der Thüringischen Landesregierung)



