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Bamberger Symphoniker unterstützen Arbeit der “Stiftung Weltkulturerbe”
Das UNESCO-Welterbe Bamberg erhält Unterstützung von prominenter Stelle: Die Bamberger Symphoniker unterstützen die Arbeit der „Stiftung Weltkulturerbe Stadt Bamberg“, in dem sie für das Eröffnungskonzert der Biennale Bamberg 2010 am Freitag, 16. Juli, um 19 Uhr in der Konzert- und Kongresshalle Bamberg ein großzügiges Kartenkontingent zum Verkauf zur Verfügung stellen.

Foto: Bamberg.de
In den vergangenen sieben Jahren hat die Stiftung bereits rund 250 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Millionen Euro gefördert. Mehrere hundert Förderanträge warten noch auf finanzielle Hilfe – „der Antrags- und Förderstau liegt bei rund 5 bis 6 Jahren“, informierte Starke in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Jedes Jahr schüttet die Stiftung je nach Spendeneingang zwischen 100.000 und 300.000 Euro aus.
„In den kommenden drei Jahren werden in Deutschland schätzungsweise 800 Milliarden Euro vererbt. Etwa 1 Prozent, also 8 Milliarden Euro, gehen Schätzungen zufolge an gemeinnützige Zwecke. Mit nur einem Promille dieses Betrags könnte die Stiftung Weltkulturerbe ihr derzeitiges Vermögen von 8,6 Millionen Euro verdoppeln“, warb Starke um neue Spender und Zustifter.
Das Eröffnungskonzert der Biennale Bamberg bietet eine ganz besondere Gelegenheit, die Unterstützung der Stiftung Weltkulturerbe mit einem kulturellen Genuss zu verbinden. Michael Stoschek, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums, hatte bereits 2007 die Idee, dass die Bamberger Symphoniker ein Konzert zugunsten der Weltkulturerbestiftung ihrer Heimatstadt aufführen – mit großem Erfolg. Das jetzt noch attraktivere Programm zur Eröffnung der Biennale Bamberg mit den Weltklasse-Solisten Waltraud Meier und Klaus Florian Vogt wird entsprechendes Interesse von Musikliebhabern weit über die Grenzen Bambergs hinaus finden.
Die Motivation der Bamberger Symphoniker für ihre Unterstützung erläutert Intendant Wolfgang Fink so: „Auf unseren vielen Auslandstourneen tragen wir mit Stolz den Namen unserer Stadt auf die Konzertpodien rund um den Globus. Doch unser musikalischer Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt Bamberg.“ Die Kooperation mit der Stiftung Weltkulturerbe sei ein willkommener und schöner Anlass, den Dank gegenüber der Stadt zum Ausdruck zu bringen, betonte Fink. „Wir dürfen Bamberg mit Stolz nicht nur unsere Heimstatt nennen, sondern sehen die Stadt dank des großen Zuspruch des Bamberger Publikums im wahrsten Sinne als unsere Heimat an.” Deshalb hoffe man, dass ein großer Teil der Einnahmen aus dem Eröffnungskonzert der Biennale Bamberg 2010 zusammen kommt, um die Arbeit der Stiftung Weltkulturerbe zu unterstützen. (17/05/10; Quelle: Stiftung Weltkulturerbe)



