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Berater der Vertriebenen-Stiftung nehmen Arbeit auf
Am Freitag hat in Berlin die konstituierende Sitzung des neuen, erweiterten Wissenschaftlichen Beraterkreises der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung stattgefunden. Der Stiftungsratsvorsitzende, Staatsminister Bernd Neumann, begrüßte die Mitglieder des Beraterkreises aus Deutschland, Polen, der Schweiz, Ungarn und den USA in der Geschäftsstelle der Stiftung.
Staatsminister Bernd Neumann erklärte: „Ich halte das Stiftungsprojekt für eines der anspruchsvollsten historischen und musealen Vorhaben der Bundesrepublik Deutschland. Gerade vor diesem Hintergrund kann man die Bedeutung einer breiten und internationalen wissenschaftlichen Fundierung nicht hoch genug einschätzen. Sie dient der Versachlichung der Diskussion und einem konstruktiven Kurs, der für die Arbeit Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung erforderlich ist.“
Das internationale Fachgremium wählte Prof. Dr. Stefan Troebst (Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig) zum Vorsitzenden und Prof. Dr. Joachim Scholtyseck (Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn) zum stellvertretenden Vorsitzenden.
In der Sitzung diskutierten die Mitglieder über das von der Stiftung vorgelegte Eckpunkte-Papier für die künftige Arbeit der Bundesstiftung und die geplante Dauerausstellung. Sie verständigten sich darauf, wie in den kommenden Monaten bezüglich der Weiterentwicklung der Konzeption verfahren werden soll. Die nächste Sitzung ist noch im März 2011 geplant.
Stiftungsdirektor Prof. Dr. Manfred Kittel betonte: „Nach einmütiger Auffassung des neuen und erweiterten Wissenschaftlichen Beraterkreises verlief die erste Sitzung sehr konstruktiv. Durch die Einbeziehung breit ausgefächerter wissenschaftlicher Erkenntnisse der aktuellen internationalen Diskussion hat die inhaltliche Arbeit wichtige Impulse erhalten.” (31/01/11; Quelle: SFVV)



