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Berlin tüt was schafft Weltrekord

Mehr als 3.000 Besucher des Umweltfests der Stiftung Naturschutz Berlin haben mit einer Kette aus 30.000 Einwegtüten das bislang weltweit größte Zeichen gegen Plastiktüten gesetzt.

Die Besucher hielten ein neun Kilometer langes Band aus Einwegtüten in die Luft und stellten damit die im Guinness-Buch der Rekorde dokumentierte Bestmarke bei den längsten Plastiktütenketten ein. Unter dem Slogan “Berlin tüt was!” hatten die Stiftung Naturschutz Berlin (SNB), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sowie die Berliner Stadtreinigung zu der Aktion am 20. September 2014 aufgerufen.


Foto: Laquatra/DUH

Alleine in Berlin gehen pro Stunde 30.000 Plastiktüten über die Ladentheke. Diese sind schon nach durchschnittlich 25 Minuten Abfall. Häufig landen sie gar nicht im Gelben Sack, sondern in der Verbrennungsanlage oder sogar in der Landschaft, wo sie dann der Tier- sowie Pflanzenwelt schaden. Der Tagesverbrauch an Plastiktüten liegt in der Hauptstadt bei 710.000 Stück. “Plastiktüten sind ein gewaltiges Problem sowie vollkommen überflüssig. Es gibt zahlreiche umweltfreundliche Mehrwegalternativen, um die eigenen Einkäufe nach Hause zu bringen”, sagt die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Berlin, Sylke Freudenthal.

Die Aktion wurde durch Mittel des Förderfonds Trenntstadt Berlin ermöglicht. Dieser ist Teil des Projekts Trenntstadt Berlin sowie eine Initiative der Berliner Stadtreinigung (BSR) sowie ihrer Partner ALBA, Berlin Recycling sowie der SNB. Ziel ist es, Verpackungsabfälle zu vermeiden sowie zu verringern. Aus den Nebenentgelten des Dualen Systems Deutschlands stammende Gelder werden zum Einsatz gebracht , um die Berliner mit ungewöhnlichen, kreativen sowie innovativen Aktionen über die Themen Abfallvermeidung sowie Abfalltrennung zu informieren.

(22.9.2014 | Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.)

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