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Bertelsmann, Stiftung Lesen und Goethe-Institut wollen bundesweit für "Lesespaß" begeistern

Die bundesweit einzigartige Leseförderinitiative will insbesondere Jugendliche aus eher lesefernen Familien auf unterschiedliche Weise für Lektüre begeistern. Dass dieses Ziel erreicht wurde, zeigen sowohl die Ergebnisse der begleitenden Projektevaluation als auch viele positive Stimmen von Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sowie Bürgern in Gütersloh, wo das Projekt vor zweieinhalb Jahren gestartet ist.

Deshalb wollen die Initiatoren nun auch andere Städte und Gemeinden bundesweit für den “Lesespaß” begeistern. Eine Broschüre vermittelt die Idee dahinter und gibt Anregungen zur Umsetzung der Initiative in anderen Städten. Darüber hinaus steht die Stiftung Lesen Kommunen und Institutionen, die sich für „Lesespaß“ interessieren, für weiterführende Beratung zur Verfügung.

“Zahlreiche Studien zur Lesefähigkeit von Kindern und Jugendlichen belegen immer wieder, dass in der Leseförderung noch viel Handlungsbedarf besteht”, meint Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. “Um noch mehr Menschen für das Lesen zu begeistern und so Lesekompetenz zu stärken, müssen wir sie in allen Lebensbereichen ansprechen.”

In Gütersloh wurden seit 2010 mehr als 25 Leseförderprojekte umgesetzt. Bei der Konzipierung und Umsetzung der einzelnen “Lesespaß”-Module werden engagierte Akteure vor Ort eingebunden und bereits bestehende lokale Projekte integriert. Zu den Zielgruppen, die besonders angesprochen werden, gehören u.a. Familien mit Migrationshintergrund. Zweisprachigkeit erfordert bei der Leseförderung eine eigene Herangehensweise. Hierbei setzt die Initiative mit passgenauen Modulen an, denn: “Der Weg zum gegenseitigen Verstehen führt über die Sprachen”, betont Prof. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts.

(11.7.2013 | Quelle: Stiftung Lesen)

Website der Förderinitiative "Lesespaß"

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