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Besonderes Konzertereignis zugunsten der Stiftung Lesen
Das Benefizkonzert des Bundespräsidenten findet am 16. April 2011 in Rheinland-Pfalz statt. In der Mainzer Rheingoldhalle präsentieren die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und der junge Pfälzer Pianist Joseph Moog "Viva Boléro". Nach dem herausragenden Konzertereignis laden Bundespräsident Christian Wulff und Ministerpräsident Kurt Beck alle Besucher zu einem Empfang ein.

Foto: rlp.de
Als weiterem Sponsor dankte der Ministerpräsident dem Geschäftsführer der Congress Centrum Mainz GmbH (CCM), August Moderer, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Da auch die Musiker lediglich eine Aufwandsentschädigung erhalten, könne durch den freien Kartenverkauf ein zusätzlicher Benefizerlös erzielt werden. “Neben der Tatsache, dass Bundespräsident Wulff beim Nachempfang anwesend ist, erhoffen wir uns mit einem ganz besonderen Programm einen ‘Ansturm’ auf die Kartenvorverkaufsstellen, um einen möglichst hohen Verkaufserlös zu erzielen“, sagte Beck.
Das CCM freue sich besonders darauf, das Konzert durchführen zu dürfen, sagte Moderer. Heinrich, Kreibich, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen erläuterte die Arbeit der Stiftung: “Mit einer Vielzahl von Projekten möchten wir den Lebenslauf des Lesens begleiten“. Dies fange bei Angeboten für Familien mit Kleinkindern an, beziehe Multiplikatoren in Kindergärten, Schulen sowie Bibliotheken ebenso ein wie Kinder und Jugendliche. “Für die Projektrealisierung benötigt man Geld und darum freuen wir uns sehr, dass Bundespräsident Christian Wulff und Ministerpräsident Kurt Beck den Erlös des Benefizkonzertes der Stiftung Lesen zur Verfügung stellen. Mit den Mitteln werden wir das frühkindliche Sprach- und Leseförderungsprojekt ‘Lesestart’ in Rheinland-Pfalz ausweiten und darüber hinaus neue Lese-Medien-Clubs gründen, die Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen“, so Kreibich.
Bei der Pressekonferenz gab der von Presse und Publikum gefeierte Pianist Joseph Moog eine Kostprobe seines Könnens. Am 16. April wird es dann gemeinsam mit der Philharmonie eine “hinreißende Mischung aus russischen und spanischen Klängen geben”, versprach der Intendant der Deutschen Staatsphilharmonie Rainer Neumann. (08/12/10; Quelle: rlp.de)



