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Brandenburgs Stiftungslandschaft wird immer vielfältiger
Die Stiftungslandschaft in Brandenburg ist im zu Ende gehenden Jahr vielfältiger geworden. Das Innenministerium erteilte zehn neuen Stiftungen bürgerlichen Rechts die Anerkennung. Damit stieg die Gesamtzahl selbständiger rechtsfähiger Stiftungen in Brandenburg auf 144 Stiftungen. Innenminister Rainer Speer würdigte die Initiative der Stifter heute in Potsdam. „Die Stifter übernehmen uneigennützig Verantwortung für das Gemeinwohl. Ohne ihre Arbeit wäre unser Land um manche Akzente ärmer, nicht nur im kulturellen Leben."
Die neuen Stiftungen widmen sich überwiegend der Förderung von Kunst, Kultur und Bildung. Darüber hinaus wurde mit der in Finsterwalde ansässigen Sinus-Stiftung eine Stiftung zur Integration von beruflichem Nachwuchs in südbrandenburgischen Unternehmen gegründet. Sie finanziert unter anderem Kurse und Stipendien, um die berufliche Erstausbildung und die berufliche Weiterbildung in der Region über die bestehenden Möglichkeiten hinaus zu unterstützen. Ferner werden Projekte und andere Aktivitäten zur Vorbereitung auf ein zukunftsfähiges Erwerbsleben gefördert. Die Förderung kirchlicher Zwecke sowie der Jugend- und Altenhilfe hat sich die Domlinden-Stiftung mit Sitz in Brandenburg an der Havel zum Ziel gesetzt. (30/12/09; Quelle: Innenministerium Brnadenburg)



