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Credit Suisse unterstützt Berufsbildungsprogramm
Der Informatik und Telekommunikationsdachverband ICT-Switzerland startet ein Programm zur Stärkung der Berufsbildung in der Informatik. Ziel ist es, bis 2015 1.000 neue Lehrstellen im Berufsfeld ICT zu schaffen. Hierzu soll die "Stiftung für die IT-Berufsbilung Schweiz" gegründet werden, die maßgeblich von der Credit Suisse finanziert wird. Die Großbank will mittelfristig bis zu 10 Mio. SFr zur Verfügung stellen. Gleichzeitig zählt man auf weitere zusätzliche Stifter. "Eine grundlegende Voraussetzung für eine weiterhin prosperierende Volkswirtschaft sind gut ausgebildete Mitarbeitende - auch in der Informatik", so Karl Landert, CIO der Credit Suisse und Vorstandsmitglied von ICT-Switzerland.
Das Projekt “ICT-Berufsbildung Schweiz” wird von Andreas Kaelin geleitet. Kaelin ist Präsident des Swiss IT Leadership Forums, aus dessen Reihen 2009 die Ausbildungsoffensive mit einem Vorprojekt gestartet wurde. Mit dem Dachverband ICT-Switzerland habe man nun den idealen Träger für die Weiterführung gefunden, erläuterte Kaelin bei einer Pressekonferenz.
Ursprünglich hätte das Projekt vom neuen ICT-Superverband “Phönix” vorangetrieben werden sollen, doch sei dessen Gründung zu wenig weit fortgeschritten gewesen, um einen gesicherten Rahmen bieten zu können. Gemäss Peter Waser, Schweiz-Chef von Microsoft und mit dem vor kurzen tragisch verstorbenen IBM-Schweiz-Chef Daniel Rüthemann einer der maßgeblichen Initiatoren von Phönix, stehe man nach wie vor hinter dem Unterfangen und verwies auf die Tatsache, dass dem Projektteam “ICT-Berufsbildung Schweiz” auch Mitarbeitende von IBM und Microsoft angehören würden.
Ebenfalls mit im Projektteam sind Vertreter der Informatik Lehrmeistervereinigungen und der nationalen Berufsbildungsorganisation I-CH. Dem Steuerungsausschuss, der von Ruedi Noser, Interims-Präsident von ICT-Switzerland, geleitet wird, gehören auch Thomas Flatt, CEO von Abraxas und Präsident von SwissICT sowie Andreas Knöpfli, CEO von Sun Microsystems und Präsident vom Swico an.
In einer ersten Phase soll eine Berufsfeldanalyse durchgeführt und über eine quantitative Erhebung ermittelt werden, wie viele Fachkräfte in welchen Tätigkeitsbereichen auszubilden sind. Zudem soll bis Ende Jahr zur besseren Verankerung der Lehrlingsausbildung und höheren ICT-Berufsbildung eine nationale Organisation der Arbeit implementiert werden. Die Kosten für diese Startphase werden mit 1,5 Mio. SFr veranschlagt, wovon die Hälfte bereits vorhanden und die andere Hälfte Mitte Dezember beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie beantragt worden ist. (13/01/10; Quelle: ICT-Switzerland)



