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Daimler verstärkt Engagement für Flüchtlingshilfe

Für die nächsten drei Jahre stellt Daimler der Stadt Stuttgart jeweils 100.000 € für die Einrichtung eines Welcome-Fonds zur Verfügung und unterstützt eine Personal-Stelle für die Koordination des Fonds. Der Welcome Fonds soll Ausgaben in den Bereichen Lern-, Sport- und Freizeitaktivitäten sowie Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitern finanzieren, die nicht über staatliche Mittel abgedeckt werden können.

Darüber hinaus spendet das Unternehmen zwei Mercedes-Benz Transporter, die von Organisationen im Bereich Flüchtlingshilfe genutzt werden können. Mit weiteren 100.000 € unterstützt Daimler die Bürgerstiftung Sindelfingen, diese Summe fließt u.a. in Projekte zur Integration von neu ankommenden Flüchtlingen.

Integrität ist als einer der vier Unternehmenswerte das Fundament der Arbeit bei Daimler. Daher legt das Unternehmen besonderes Gewicht auf die Förderung des interkulturellen Verständnisses seiner Belegschaft. Bereits in der Ausbildung gibt es Programme und Module, die sich mit Integrität, Compliance und Diversity beschäftigen. Zur Erweiterung ihrer sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen entsendet das Unternehmen jährlich rund 80 Auszubildende für mehrere Wochen an Standorte im Ausland, u.a. in die Türkei oder nach China.

Im Frühjahr 2015 haben erstmals zehn Auszubildende bei der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Polen mitgearbeitet. Die Auszubildenden halfen in sozialen Projekten und konnten sich mit der deutschen Geschichte auseinandersetzen. Dazu gehörten der Besuch des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz und die Begegnung mit Zeitzeugen. Weiterbildungsseminare zu Integrität und interkultureller Kompetenz bietet Daimler auch für alle Führungsebenen an. Für Meister wurde 2014 im Werk Gaggenau ein Pilotseminar zum Thema “Interkulturelle Kompetenz“gestartet. Die Resonanz war so positiv, dass es inzwischen in das reguläre Seminarprogramm aufgenommen wurde.

Die Belegschaft von Daimler unterstützt die Initiativen des Unternehmens und bringt sich ihrerseits aktiv ein. Daimler Gesamtbetriebsrat Michael Brecht hob die Tatkraft der Daimler Mitarbeiter hervor: “Die Daimler-Belegschaft ist immer bereit, spontan zu helfen und zu spenden, wenn Menschen in Not sind. Das hat sie bei den schrecklichen Natur- und Flüchtlingskatastrophen der Vergangenheit und Gegenwart gezeigt. Mit unserer Spendenintiative ProCent finanziert die Belegschaft gemeinsam mit dem Unternehmen darüber hinaus kontinuierlich zahlreiche soziale Projekte im In- und Ausland. Viele Kolleginnen und Kollegen arbeiten in den Projekten mit und engagieren sich für andere. Das ist immer wieder beeindruckend.”

Um den aktuellen Anforderungen zu Respekt und Toleranz an die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Politik zu begegnen, ist vielfältiges Engagement erforderlich. Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, begrüßte daher die Daimler Initiative. “Die wachsende Zahl von Menschen aus Krisenregionen, die bei uns Zuflucht suchen, stellt die Kommunen vor große Herausforderungen”, erklärte Kuhn. “Dabei geht es einerseits um eine menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge, andererseits darum, sie zu betreuen und ihnen das Einleben zu erleichtern. Dafür brauchen wir die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger und die Unterstützung durch die Wirtschaft.”

(8.6.2015 | Quelle: Daimler AG)

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