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DBU unterstützt Peter Maffays umweltfreundliche „Kinderschutzburg“
Ferienheim für traumatisierte Kinder in Rumänien erhält innovative Umwelttechnik – DBU gab 163.000 €
„Ich bin der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sehr dankbar, dass Sie unsere rumänische Tabaluga-Stiftung mit einem so hohen Betrag unterstützt hat. So wird für die Kinder eine bessere und umweltfreundlichere Zukunft möglich“, sagte Peter Maffay bei der feierlichen Eröffnung seiner „Kinderschutzburg“ im rumänischen Radeln. In dem Ferienheim auf dem Gelände einer alten Kirchenburg sollen traumatisierte Kinder nun Schutz und Erholung finden (wir berichteten).
Machen sich von den Umbaumaßnahmen gemeinsam ein Bild (v.l.): DBU-Generalsekretär Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Kulturstaatsminister Bernd Neumann und Peter Maffay. © Volker Wiciok/Peter Maffay Stiftung
Kulturstaatsminister Neumann lobt DBU-Engagement
„Es ist sehr zu begrüßen, dass sich die DBU in diesem Vorzeigeprojekt engagiert und auch in Osteuropa dabei hilft, die Menschen für einen nachhaltigen Lebensstil zu sensibilisieren“, unterstrich Kulturstaatsminister Bernd Neumann anlässlich der Eröffnung in Radeln. Der Staatsminister hob hervor, das von der DBU unterstützte Engagement Maffays habe nicht nur einen hohen sozialen und ökologischen Aspekt: „Wenn Sie sich heute intensiv für traumatisierte Kinder engagieren und sich gleichzeitig mit dem Erhalt des siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes befassen, bauen Sie eine breite Brücke zwischen nationaler Identität und europäischem Bewusstsein. Dies ist eine wichtige Arbeit, die konkrete Hilfe vor Ort leistet und für diese Kinder eine bessere Zukunft schafft.“
Moderne Umwelttechnik für Kinderheim
Im Ferienheim sei mit finanzieller Hilfe der DBU ein Scheitholzvergaserkessel eingebaut worden, der einen niedrigen Schadstoffausstoß bei einem hohen Wirkungsgrad biete, so Brickwedde. Außerdem sei eine solarthermische Anlage installiert worden, die im Sommer für warmes Wasser sorge. Dafür habe die Stiftung 37.500 € bewilligt. Weitere 125.000 € seien für den Aufbau einer Pflanzenkläranlage bereitgestellt worden, um das Abwasser zu reinigen. „Hier in Radeln wird beispielhaft aufgezeigt, wie auch kleine Gemeinden in Mittel- und Osteuropa einen Beitrag zu Umweltschutz und Regionalentwicklung leisten können“, lobte Brickwedde. (21/07/11; Quelle: DBU)



