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DDR-Filmarchiv der DEFA-Stiftung komplett
Die DEFA-Stiftung hat die letzten 26 Spielfilme der DDR-Filmstudios übernommen und damit ihr Archiv komplettiert. Darunter sind auch Filme von bekannten Regisseuren wie Frank Beyer, Roland Gräf und Siegfried Kühn, wie die DEFA-Stiftung am Montag in Berlin mitteilte. Als Dokumente der Zeitgeschichte seien die Filme "äußerst wichtig", erklärte Stiftungsvorstand Helmut Morsbach.
Die in den Jahren 1990 bis 1993 entstandenen Produktionen spiegelten die Atmosphäre der damaligen Umbruchsphase wider. Sie seien in den vergangenen Jahren aber kaum aufgeführt worden und daher weitgehend unbekannt.
Die 1998 gegründete DEFA-Stiftung bewahrt die Filme als Teil des nationalen Kulturerbes auf und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Zum ihrem Bestand zählen rund 950 Streifen, die in den staatlichen DDR-Filmstudios in Potsdam-Babelsberg entstanden sind. (04/01/11; Quelle: DEFA-Stiftung)



