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Der DFB plant eine Robert-Enke-Stiftung
Wie DFB-Präsident Theo Zwanziger im Gespräch mit der Zeitschrift "Sport?Bild" erklärte, plant der Verband die Gründung einer Robert-Enke-Stiftung. In Zusammenarbeit mit einer bereits existierenden Institution, die sich mit Forschung und Therapie im Bereich von Depressionserkrankungen beschäftigt, soll so in der Öffentlichkeit ein größeres Bewusstsein für diese Krankheit geschaffen werden, die immer noch ein Tabu-Thema ist.
Es sei, so Zwanziger, nicht unklug, die Initiative mit dem Namen einer bekannten Person zu verbinden. Voraussetzung sei aber das Einverständnis von Enkes Familie, allen voran seiner Ehefrau Teresa.
Der 32-Jährige Nationaltorhüter, der schubweise an schweren Depressionen litt, hatte sich vergangene Woche das Leben genommen. Mit der geplanten Stiftung will sich der DFB laut Zwanziger seiner Verantwortung stellen, um Menschen in ähnlicher Situation künftig zu helfen. (18/11/09)



