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Deutsche Bahn Stiftung leistet Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak

Die Stiftung hilft den vor den Gräueltaten der IS geflohenen Menschen mit 276 Zelten und Küchensets im Wert von 100.000 €. Die Güter werden ins kurdische Erbil transportiert.

Die Zelte sind 16 Quadratmeter groß und schützen vor Hitze, Regen und Ungeziefer. Die Küchensets ermöglichen den Flüchtlingen, unter hygienischen Bedingungen Essen zuzubereiten. Da Zelte für Flüchtlinge derzeit knapp sind, hat die Deutsche Bahn Stiftung die Produktion eigens in Ankara in Auftrag gegeben.

Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Beirates der Deutsche Bahn Stiftung und DB-Vorstandsvorsitzender: “Wir haben deshalb nicht gezögert, mit unserer Stiftung die Menschen in Erbil zu unterstützen. Wir wollen mit unserer Logistik-Kompetenz helfen, die Not der Menschen zu lindern.” DB Schenker Arkas übernimmt den Transport in den Nordirak.

Der Hilfskonvoi wird an der türkisch-irakischen Grenze von dem Bürgermeister der Stadt Erbil, Nihad Latif Qoja, persönlich in Empfang genommen und von dort von der Polizei eskortiert nach Erbil fahren. So soll sichergestellt werden, dass der Konvoi die Stadt unbeschadet erreicht. Qoja hatte sich zuvor in einem persönlichen Brief direkt an DB Schenker in Deutschland gewandt und um Hilfe für die Zehntausende nach Erbil geflohenen Jesiden, Christen und andere Vertriebene gebeten.

(20.8.2014 | Quelle: DB Mobility Logistics AG)

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