Akteure & Konzepte
Projekte & Programme
Deutsche Hospiz Stiftung fordert Konsequenzen
Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung fordert Konsequenzen aus den Ergebnissen einer Untersuchung, die massive Beweise für Pflegemängel bei der Seniorenbetreuung aufgedeckt hat. Tausendfache Körperverletzung an alten Menschen dürfe nicht länger ignoriert werden und Schwerpunktstaatsanwaltschaften müssten für Ermittlungsdruck sorgen.

Eugen Brysch / Foto: Deutsche Hospiz Stiftung
Jetzt müssten endlich Lehren gezogen werden, fordert Brysch. „Falschparken wird in Deutschland konsequenter bestraft als Körperverletzung gegenüber pflegebedürftigen Menschen. Es gibt keinen Ermittlungsdruck. Damit sich das ändert, müssen Schwerpunktstaatsanwaltschaften eingerichtet werden. Zuständig hierfür sind die Bundesländer. Die Justizminister müssen ihre Generalstaatsanwaltschaften dazu anweisen. Nur wenn kompromisslos gegen die andauernde Körperverletzung an alten Menschen vorgegangen wird, kann sich die momentane Situation ändern.“
Die gemeinnützige und unabhängige Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung ist die Sprecherin der Schwerstkranken und Sterbenden. Sie finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Beiträgen von über 55.000 Mitgliedern und Förderern. (10/07/09)



