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Die biologische Vielfalt retten: Jugendliche präsentierten ihre Ideen

Mit einer großen Abschlussdiskussion ist gestern der Jugendkongress „Jugend|Zukunft|Vielfalt“ in Osnabrück zu Ende gegangen. Rund 200 junge Teilnehmer zwischen 16 und 25 Jahren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) drei Tage lang in Arbeitsgruppen über Themen wie „Ehrenamtliches Engagement für Biodiversität“, „Klimawandel und globaler Wandel“, „Biodiversität – Grünes Gold in der Wirtschaft?“, „Biopiraterie“, „Konsum und Lebensstil“, „Zukunft der Meere“ oder „Ökotourismus“ diskutiert. Sie entwickelten gemeinsam Zukunftsideen und Strategien für den Erhalt der biologischen Vielfalt und formulierten ihre Botschaften an Politik und Gesellschaft.

Foto: © Peter Himsel/DBU

Ein dickes Lob dafür gab es auch von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen. Zu dem Jugendkongress hatten das Bundesumweltministerium (BMU), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die DBU eingeladen.

Am Samstag arbeiteten die Teilnehmer in Arbeitsgruppen und entwickeln Konzepte und Ideen. Die Ergebnisse wurden dann am Abend in Kurzpräsentationen vorgestellt. Viele Teams wählten dafür szenische Darstellungen und führten sogar kleine Theaterstücke auf. „Das Stück der Arbeitsgruppe ‘Biopiraterie’ hat mir besonders gut gefallen“, sagte Caroline Ring, Kongressteilnehmerin aus Berlin. Die 25-Jährige hatte sich für das Dokumentations-Team des Kongresses gemeldet und konnte so einen guten Überblick über die große Themenbreite erlangen. Das „Biopiraterie“-Team bastelte aufwändige Kostüme und zeigte mit seiner Vorführung, wie wichtig das faire Teilen von Gewinnen ist, die aus indigenem Wissen und biologischen Ressourcen resultieren.

Aufgrund der Vielzahl von Ergebnissen bildeten einige Jugendliche am Samstag Abend spontan eine neue Gruppe, die den Nachlauf des Kongresses organisieren möchte, damit die Teilnehmer die neuen Kontakte besser aufrechterhalten und an den Themen weiterarbeiten können. Gestern Morgen fertigten die Jugendlichen noch gemeinsam ein Kunstwerk an, das die Ergebnisse des Jugendkongresses versinnbildlichen soll. Dieses Objekt – und damit die Kongressbotschaft – geht nun anschließend deutschlandweit auf Wanderschaft. Interessierte Institutionen können es ausleihen. Gestern Mittag wurde der Kongress dann mit einem großen Abschlussplenum beendet.
(9/5/11; Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt)

www.dbu.de

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