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Die meisten sind glücklich

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland bezeichnet sich als glücklich. Das geht aus einer repräsentativen TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Gütersloher Bertelsmann Stiftung hervor. Insgesamt 1.004 Menschen waren Ende September 2007 befragt worden.

Insgesamt bezeichneten sich 57 % der Befragten als glücklich, nur fünf % als entschieden unglücklich. Die glücklichsten Menschen seien auf einer Skala von eins bis zehn die unter 30-Jährigen mit 7,9 Punkten – und die Beamten. Arbeitslose vergaben im Schnitt 6,2 Punkte.

Die Menschen in Westdeutschland sind demnach glücklicher als die Ostdeutschen: Laut der Studie bewerteten die Westdeutschen ihr Glück mit 7,5 Punkten, die Menschen in Ostdeutschland vergaben 6,9 Punkte. Die wichtigsten Faktoren für das Glücksempfinden sind mit 87 % der Nennungen die eigene Gesundheit und die Gesundheit der Familie und das Aufwachsen in einem intakten Elternhaus (74 %).

Dicht dahinter folgen die sogenannten „kleinen Dinge des Lebens“ (69 %). Für 56 % der Menschen bedeutet es Glück, einen Arbeitsplatz zu haben. Freunde (64 %) und Partnerschaft (63 %) sind außerdem Quellen des Glücks. Keine Geldsorgen zu haben spielt dagegen eine wichtige Rolle nur für 31 %.

Immerhin ein Drittel der Befragten (35 %) sieht der Umfrage zufolge einen engen Zusammenhang zwischen dem persönlichen Glück und dem lebenslangen Lernen. Das Lernen und sich Qualifizieren unabhängig von der eigenen Ausbildung sei für 80 % der Deutschen selbstverständlich, nur 7 % der Befragten empfinden den Gedanken als unangenehm. Für 40 % der Befragten entstehen Glück und Wohlbefinden sogar dadurch, immer wieder Neues lernen zu können. (09/01/08)

Bertelsmann Stiftung

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