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Die Suhrkamp-Ära

Im Herbst 2009 gelang es, die bedeutenden Archive der Verlage Suhrkamp und Insel für das Deutsche Literaturarchiv Marbach zu gewinnen. Die umfangreichen Bestände enthalten einmalige Schätze zur deutschen und internationalen Literatur- und Intellektuellengeschichte des 20. Jahrhunderts. Zusammen mit der VolkswagenStiftung veranstaltet das Deutsche Literaturarchiv Marbach vom 12. bis 14. Januar 2011 ein internationales und interdisziplinäres Forschungssymposium, in dessen Rahmen die Bestände zum ersten Mal vorgestellt und zusammen mit Experten der beteiligten Fächer gefragt werden soll: Was war Suhrkamp?

Foto: VolkswagenStiftung

Das Symposium folgt nicht dem Muster gängiger Thementagungen mit einer entsprechenden Reihe von Plenarvorträgen, sondern bündelt in einer thesen- und dialogorientierten Struktur das Forschungsgespräch am Ort der Bestände. Die Tagung soll am Anfang einer Reihe von Forschungs-, Erschließungs-, Seminar- und Ausstellungsprojekten über die Verlagsarchive stehen.

Die Veranstaltung ist in sechs Sektionen gegliedert: (1) Traditionserfindung und Kanonstiftung, (2) Moderne ohne Klassik?, (3) Bundesrepublikanische Provinz und Weltliteratur, (4) Gutenberg-Galaxis?, (5) und (6) Theorie I und II. Zu Beginn des Symposiums werden die Bestände vorgestellt, am Ende führt eine Podiumsdiskussion die Ergebnisse unter dem Titel „Was war Suhrkamp?“ zusammen. Am zweiten Abend findet eine öffentliche Veranstaltung statt. Das Symposium bringt Literatur- und Theaterwissenschaftler, Philosophen und Politologen, Zeithistoriker und Wissenschaftshistoriker, Verlagsspezialisten und Archivfachleute (Professor/-innen und Nachwuchswissenschaftler/-innen) ins Gespräch. (14/01/11; Quelle: VolkswagenStiftung )

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