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Millionenförderung für Digitalisierung des nationalen Filmerbes

"Das Filmerbe mit seinem herausragenden historischen Wert in seiner Vielfalt lebendig zu erhalten, hat für mich hohe Priorität", sagt Kulturstaatsministerin Monika Grütters und stellt im Haushaltsjahr 2014 dafür insgesamt 1 Mio. € zur Verfügung.

Jeweils eine Viertelmillion für die Digitalisierung ausgewählter Filme erhalten die Stiftung Deutsche Kinemathek, das Deutsche Filminstitut e.V., die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und die DEFA-Stiftung.

“Unser nationales Filmerbe muss für die Öffentlichkeit weiterhin zugänglich gemacht und für künftige Generationen erhalten werden”, so Grütters weiter. “Die Filme, die gegenwärtig nur analog vorhanden sind, geraten immer mehr in Vergessenheit und verschwinden in unserer digitalen Mediengesellschaft zunehmend von der Kinoleinwand. Deshalb müssen sie digitalisiert werden. Viele analoge Filmmaterialien drohen aufgrund ihrer Beschaffenheit sogar unwiederbringlich zu zerfallen. Dies darf nicht passieren.”

Darüber hinaus fördert die Kulturstaatsministerin im Jahr 2014 den Ausbau des Bestandskatalogs des Kinematheksverbunds in Höhe von 200.000 €, der in Zukunft eine umfassende Übersicht über die in den Filmarchiven lagernden Filmmaterialien ermöglichen und somit die Digitalisierung des nationalen Filmerbes erleichtern wird. Für den Aufbau einer ersten Stufe des Bestandskatalogs erhielt der Kinematheksverbund bereits im Jahr 2013 eine Förderung in Höhe von 200.000 €.

(8.8.2014 | Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)

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