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Ecclestone-Geld fließt in Kinderhospizarbeit bundesweit

Es war die bislang größte Zuwendung an die Deutsche Kinderhospizstiftung: Im August 2014 musste Formel-1-Chef Bernie Ecclestone im Zuge seines Strafprozesses rund 750.000 € an die Stiftung überweisen. Kleine Initiativen und Projekte sind aufgerufen, sich um Fördermittel zu bewerben.

Das Kuratorium hat nun über die Vergabe eines Teils der Summe entschieden. Gefördert werden u.a. Workshops und Ferienfreizeiten für lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche, Fortbildungen für ehrenamtlich Mitarbeitende, die Errichtung von Abschiedsräumen in stationären Kinderhospizen, sowie die Einrichtung eines neuen ambulanten Kinderhospizdienstes. Bis jetzt wurden 420.000 € an Fördermitteln verteilt. Das verbleibende Geld wird laut Beschluss des Kuratoriums für die Förderung von Projekten in den Jahren 2015/16 zurückgestellt.

Das Stiftungskuratorium hat darauf geachtet, dass die geförderten Projekte nicht nur dem Stiftungszweck sowie den Vorgaben der Förderrichtlinien entsprechen, sondern zudem insbesondere unmittelbar den betroffenen Familien zugute kommen und/oder dazu geeignet sind, den Fortbestand der Kinderhospizarbeit durch Förderung und Aus- und Weiterbildung ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiter zu sichern und/oder eine bundesweite Wirksamkeit haben.

In den kommenden beiden Jahren sollen schwerpunktmäßig kleinere Organisationen der Kinderhospizarbeit in Deutschland gefördert werden. “Die Rückstellung soll bewirken, dass auch jetzt noch kleinere Einrichtungen eine Förderung beantragen können, an denen bislang möglichweise vorbeigegangen ist, dass die Deutsche Kinderhospizstiftung eine größere Summe ausschütten kann“, so der Kuratoriumsvorsitzende Dr. Daniel Fischer.

(18.11.2014 | Quelle: Deutsche Kinderhospizstiftung)

Website der Deutschen Kinderhospizstiftung

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