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Einstein-Stiftung startet Stipendienprogramm
Die Einstein-Stiftung-Berlin hat ihr erstes Programm für Stipendiaten gestartet. Damit können elf hochkarätige Wissenschaftler aus den USA, aus Großbritannien sowie aus Frankreich exklusiv innerhalb der nächsten zwei Jahre an den Universitäten der Bundeshauptstadt forschen und lehren, sagte Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD) am Donnerstag in Berlin.
Antragsberechtigt waren die Berliner Exzellenzcluster und die Graduiertenschulen. Unabhängig davon bewilligte die Stiftung zusätzlich Förderungen für sechs wissenschaftlich ausgerichtete Projekte.
„Das Stipendienprogramm ist keine zweite Deutsche Forschungsgemeinschaft, sondern schafft zusätzliche Möglichkeiten für Spitzenforschung“, sagte Zöllner. Die Universitäten könnten damit Kollegen aus dem Ausland nach Berlin holen, die in „normalen Förderverfahren“ nicht zu gewinnen seien. Die Stipendiaten (Visiting Fellows) können in Berlin Arbeitsgruppen bilden, wofür pro Fellow und Jahr bis zu 150.000 Euro zur Verfügung stehen. Bei Erfolg soll das Programm verlängert oder auch fortgesetzt werden.
Der Präsident der Freien Universität, Peter-André Alt, nannte das Stipendienprogramm „hochwillkommen“. Es sei nicht einfach ein normales Drittmittelprogramm. Vielmehr bringe es renommierte Wissenschaftler aus aller Welt nach Berlin – verbunden mit der Chance, diese längerfristig in der Stadt zu binden. Dank der „großzügigen Ausstattung“ könnten die gefragten Wissenschaftler ausgiebiger mit den Studenten arbeiten, wo sonst nur wenige Tage blieben. Das Programm funktioniere – im Gegensatz zum sonstigen Förderbetrieb – ganz und gar unbürokratisch. Zugleich tue der klangvolle Name Einstein-Stiftung ein Übriges, um Türen zu öffnen. Die einzelnen Stipendiaten werden mit ihren Projekten zum Teil parallel an mehreren Universitäten der Stadt wirken. (19/11/10; Quelle: Einstein-Stiftung)



