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Einweihung des Mercator Bücherschranks in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen Hassel am Dietrich Bonhoeffer Haus können ab sofort Bücher entliehen und gestiftet werden. Bürgermeister Klaus Hermandung, Winfried Kneip, Leiter des Kompetenzzentrums Bildung der Stiftung Mercator, und Pfarrer Dr. Rolf Heinrich, Evangeliche Lukas-Kirchengemeinde Gelsenkirchen Hassel, eröffnen heute den dritten öffentlichen Bücherschrank des Ruhrgebiets in Gelsenkirchen am Dietrich Bonhoeffer Haus.

Erster Mercator Bücherschrank vor dem Grillo Theater in Essen, Foto Magarete Hatesohl / Foto: Stiftung Mercator

Der Mercator Bücherschrank bereichert als kostenfreie Ergänzung zu Stadtbibliothek, Buchhandlungen und Antiquariaten den öffentlichen Raum der Stadt. „Ziel des Mercator Bücherschranks ist es, zum Lesen anzuregen und identitätsstiftend für die Stadt zu dokumentieren, was ihre Bewohner gern lesen. Natürlich wollen wir darüber hinaus auch einen Austausch über Literatur initiieren“, so Winfried Kneip, Leiter des Kompetenzzentrums Bildung der Stiftung Mercator.

Im Dezember 2009 richtete die Stiftung Mercator den ersten öffentlichen Bücherschrank im Ruhrgebiet in Essen ein. Offene Bücherschränke sind in anderen Städten Deutschlands wie Bonn und Hannover bereits erfolgreich.
Zur feierlichen Einweihung versammeln sich heute Anwohner und Passanten am Dietrich Bonhoeffer Haus. Der Gelsenkirchener Schauspieler Ulrich Penquitt liest aus Radio Heimat von Frank Goosen, während die Gäste die Gelegenheit nutzen können, um die ersten Bücher einzustellen und herauszunehmen.

Pfarrer Dr. Rolf Heinrich, Evangeliche Lukas-Kirchengemeinde Gelsenkirchen Hassel, erhofft sich viele Besucher: „Der Standort am Dietrich Bonhoeffer Haus ist ein zentraler Ort für die Menschen im Stadtteil an dem sich Menschen begegnen, diskutieren und Geschichten erzählen. Deshalb ist es der richtige Ort für einen offenen Bücherschrank. Wir hoffen, dass auch hier viele Bürger und Besucher der Stadt Gelsenkirchen ihre Geschichten tauschen und miteinander ins Gespräch kommen.“ (16/07/10; Quelle: Stiftung Mercator)

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