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Energie-Ausstellung auf der Insel Mainau
Die Blumeninsel Mainau wird zur Kulisse für eine der wichtigsten Veranstaltungen im Rahmen des bundesweiten Wissenschaftsjahrs. Am Pfingstsamstag eröffnet Bundesbildungsministerin Annette Schavan die Ausstellung „Entdeckungen 2010: Energie“. Organisiert von der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee, gibt es in 18 Pavillons Informationen zu einem der wichtigsten Themen der Zeit.
Unter anderem stellen die an der Ausstellung beteiligten Partner vor, wie der Energiehunger der Menschheit künftig gedeckt werden könnte, was die endlichen Brennstoffe wie Kohle oder Öl ersetzen könnte und welche Möglichkeiten es gebe, Energie zu sparen und die die vorhandenen Ressourcen effizienter zu nutzen.
Die Mainau-Besucher können die Schau – am Fußweg zwischen Inselbrücke und Schloss linkerhand in der Nähe des Schmetterlingshauses – bereits vor den Prominenten sehen. Ab Donnerstag, 20. Mai, stehen die Pavillons bereits allen Gästen offen. Die Ausstellung läuft bis zum 29. August. Sie ist Teil einer dreijährigen Serie. Den Auftakt machte 2009 das Thema Wasser. In diesem Jahr seien die Pavillons anders gestaltet worden, sagte Christian Rapp, der Sprecher der Lindauer Stiftung, die die großen Nobelpreisträger-Tagungen organisiert. So soll es dieses Mal mehr Experimente zum Selbermachen geben. Zudem wurden die Pavillons dichter gruppiert, um der Ausstellung einen geschlosseneren Charakter zu geben.
Unter den Ausstellern auf der Mainau sind neben internationalen und nationalen Organisationen und Firmen auch solche aus Konstanz. Unter anderem beteiligen sich Universität, HTWG und Stadtwerke. Die Uni stellt dabei neueste Trends aus der Solarzellenforschung vor. Die Hochschule präsentiert zusammen mit den Stadtwerken den intelligenten Stromzähler, den Experten als einen wesentlichen Schlüssel beim Umbau der Energieversorgung sehen. Ebenfalls mit dabei ist das Bürgerunternehmen Solarcomplex, das seine Bioengeriedörfer in der Region vorstellt. (17/05/10; Quellen: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen)



