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Enke-Stiftung: "Bemerkenswerte Entscheidung von 96-Torwart Markus Miller"
Wie Fußball-Bundesligist Hannover 96 und sein Spieler Markus Miller im Zuge einer offiziellen Pressemitteilung soeben auf der Vereins-Homepage bekannt gegeben haben, wird sich der Torwart ab sofort in einer Klinik wegen „mentaler Erschöpfung und einem beginnenden Burnout“ stationär behandeln lassen. Aus Sicht der Robert-Enke-Stiftung bedarf die Entscheidung des Sportlers, diesen Schritt mit aller Offenheit und Ehrlichkeit publik zu machen, höchster Anerkennung.
Denn gerade im Leistungssport stelle sich der Umgang mit psychischen Erkrankungen nach wie vor als schwierig dar, was das beschriebene Vorgehen umso eindrucksvoller wirken lässt. Darüber hinaus müsse man sicherlich auch Hannover 96 ein großes Lob für die offene Herangehensweise aussprechen, mit welcher der Verein seinem Torwart eine uneingeschränkte Unterstützung beim Gang an die Öffentlichkeit zugesichert haben dürfte. Durch dieses Verhalten zeige sich der hannoversche Club nicht nur als engagiertes Gründungsmitglied der Robert-Enke-Stiftung, sondern verdeutliche auch seine Bestrebungen, die im Zuge der Stiftungsarbeit formulierten Ziele aktiv erreichen zu wollen. Für die RES-Verantwortlichen sei es nicht zuletzt dieser Rückhalt durch den Arbeitgeber, der sie in der Überzeugung bekräftigt, dass der gemeinsam gewählte Weg Markus Miller auch im Hinblick auf seine Genesung helfen werde. (06/09/11; Quelle: Rober Enke Stiftung)



