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Erinnerungsstelen für Maueropfer enthüllt

In Teltow (kreis Potsdam-Mittelmark) sind am Montag die ersten beiden von insgesamt 29 Erinnerungsstelen für die Todesopfer an der Berliner Mauer feierlich übergeben worden. Sie erinnern an den 19 Jahre alten Peter Mädler und den 17-Jährigen Karl-Heinz Kube, die 1963 und 1966 bei Fluchtversuchen durch den Teltowkanal erschossen wurden. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit legten Kränze an einer Stele nieder, die direkt am Mauerweg liegt.

Das Schicksal von Mädler und Kube stehe für das der 136 Menschen, die zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer starben, sagte Platzeck. Er dankte zugleich den Angehörigen des erschossenen Kube. Er hoffe, die Erinnerungsstele sei “wenigstens ein bisschen Trotz und Genugtuung”.

Wowereit betonte, dass mit den Stelen die Opfer der Mauer “nicht mehr anonym sind, sondern ein Gesicht bekommen haben”. Sie trügen dazu bei, “dass wir auch an die vielen Todesopfer denken und um sie trauern, die kein Grab gefunden haben, sondern von den DDR-Organen anonym bestattet wurden.”

An der Übergabe nahmen neben Bundestagsabgeordneten und Vertretern des Potsdamer Landtages und des Berliner Abgeordnetenhauses auch der Teltower Bürgermeister Thomas Schmidt und der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, teil. Bis zum 13. August, dem Jahrestag des Mauerbaus, sollen 27 weitere Stelen an der ehemaligen Grenze zwischen West-Berlin und dem Brandenburger Umland an die insgesamt 50 Todesopfer erinnern. (09/08/11; Quelle: Stiftung Berline Mauer)

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