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Eröffnung des Burg-Theaters auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg in Hildesheim
Zum Wintersemester 2011/12 hat das Institut für Medien und Theater ein neues Institutsgebäude auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg bezogen. Nach zweijähriger Bauzeit findet am Mittwoch, 2. November 2011, die erste öffentliche Aufführung im neuen Burg-Theater statt. Das neue Domizil ist auch ein Ort für die experimentelle Erforschung und Erprobung neuer Theaterformen. Der Theaterneubau hat als Kern einen Theaterraum mit 200 qm Grundfläche und ein Foyer. Große Schiebtüren ermöglichen die Öffnung des Theaterraumes auf den Hof hinaus. Der Theaterraum selbst ist ein multifunktionaler, zweigeschossiger Raum, eine „black box“, die variabel zu nutzen ist.

Mit dem Neubau auf der Domäne Marienburg wird im deutschsprachigen Raum erstmals ein Institutsgebäude speziell für eine theaterwissenschaftliche Institution eingerichtet, unterstreicht Institutsdirektor Prof. Roselt. Foto: Olaf Mahlstedt
Eines der anspruchsvollsten Bauprojekte der Stiftung Universität Hildesheim wird im Frühjahr 2012 abgeschlossen: der Umbau und die Erweiterung der denkmalgeschützten Domäne Marienburg für den Fachbereich Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation. Neben dem Umbau der ehemaligen Stallgebäude zu Seminar- und Übungsräumen und dem Umbau des hochmittelalterlichen Palas („Hohes Haus“) zu Seminar und Veranstaltungsräumen entstand ein moderner Theaterneubau sowie ein Hofcafé.
Der Theaterneubau hat als Kern einen Theaterraum mit 200 qm Grundfläche und ein Foyer. Große Schiebtüren ermöglichen die Öffnung des Theaterraumes auf den Hof hinaus und zum Hohen Haus hin. Der Theaterraum selbst ist ein multifunktionaler, zweigeschossiger Raum, eine „black box“, die vollkommen variabel zu nutzen ist. Um diesen Theaterraum herum greifen wie eine Spange die Personal- und Funktionsräume für die Theaterwissenschaften. Die Funktionalitäten dieses Gebäudes wurden eng mit dem Theaterinstitut abgestimmt. „Mit dem Neubau auf der Domäne wird im deutschsprachigen Raum erstmals ein Institutsgebäude speziell für eine theaterwissenschaftliche Institution eingerichtet“, hebt Prof. Dr. Jens Roselt, Direktor der Instituts für Medien und Theater, hervor. „Der Neubau wird ein idealer Ort für das experimentelle Theater sein. Wir haben unserer neuen Spielstätte den Namen „Burg-Theater” gegeben“, so Roselt.
Das Burg-Theater wurde am Standort der alten Eishalle mit einer Abstandsfuge zum Hohen Haus errichtet. Im Gebäude wurden nicht nur die für Universitätseinrichtungen üblichen Funktionsräume für Forschung (Mitarbeiterbüros, Bibliothek, Verwaltung) und Lehre (Seminarräume und Mediothek) errichtet, sondern auch ein komplettes Theater als Spielstätte und Probenraum integriert. (01/11/11; Quelle: Stiftung Universität Hildesheim)



