Akteure & Konzepte
Projekte & Programme
Erste Hilfe für die Sprachen dieser Welt
Etwa zwei Drittel der weltweit rund 6500 Sprachen sind vom Aussterben bedroht. Bedingt durch globale und nationale Einflüsse geben vor allem kleine Völker ihre – oft nur mündlich überlieferten – Sprachen auf. Verloren geht damit viel mehr, nämlich ein Stück des kulturellen Gedächtnisses der Menschheit.
Seit 1999 fördert die VolkswagenStiftung die Dokumentation bedrohter Sprachen und führt dabei Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen und Länder zusammen. Für neue und fortzusetzende Vorhaben bewilligt die Stiftung jetzt weitere 1,64 Millionen € Fördermittel für drei Projekte:
1. 339.700 € für das Vorhaben „Languages of Southwest Ambrym” von Professor Dr. Manfred Krifka vom Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft, Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin;
2. 270.000 € für das Vorhaben „The Kurumba Languages of the Nilgiris in South India” von Dr. Christiane Pilot-Raichoor, Centre National de la Recherche Scientifique, Paris, sowie Professor Dr. Frank Heidemann, Universität München;
3. 166.000 € für das Vorhaben „Documentation of Bakola of Cameroon” von Professor Dr. Maarten Mous von der Leiden University, Niederlande, sowie Professor Dr. Raimund Kastenholz von der Universität Mainz.
Alle Infos zu den Projekten finden Sie auf den Seiten der VolkswagenStiftung. (10/07/09)



