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Europäisches Hansemuseum in Lübeck eröffnet

Nach drei Jahren Bauzeit wurde das europaweit größte Museum über die Geschichte der Hanse eröffnet. Die Possehl-Stiftung Lübeck hat mit 40 Mio. € einen Großteil der Finanzierung geleistet.

Die Hansestadt Lübeck hat das historische Areal um das Burgkloster für die Errichtung des Europäischen Hansemuseums zur Verfügung gestellt. Weitere 10 Mio. € stammen Zukunftsprogramm Wirtschaft der EU (EFRE Europäischer Fonds für regionale Entwicklung).

Die Ausstellung vermittelt das Zusammenspiel von beeindruckenden Rauminszenierungen, Kabinetten mit wertvollen Originalobjekten und neuester Museumstechnik mit interaktiven Angeboten ein informatives wie faszinierendes Bild von der Welt der Hanse und ihren Auswirkungen, die bis in unsere Gegenwart reichen. Ausgewählte Stationen der Hansegeschichte sind mit Nowgorod, Lübeck, Brügge, Bergen und London dargestellt. Die Besucher erfahren von Wagnis und Aufstieg, von einer Welt in Reichtum und Macht, von Misserfolg und Kampf sowie von Todesgefahren und den bestimmenden Glauben. Auch die nach dem Niedergang der Hanse einsetzenden Mythen- und Legendenbildungen werden thematisiert.

Über die neu erschlossene archäologische Grabungsstätte, die Auskunft über die früheste Besiedlung Lübecks gibt, und das aufwendig restaurierte Burgkloster präsentiert das Hansemuseum zudem neue, herausragende Aspekte der Stadt- und Kulturgeschichte; sie reichen bis in das 20. Jahrhundert und erinnern an die Zeit des Nationalsozialismus, als sich im Burgkloster Gericht und Gefängnis befanden.

(28.5.2015 | Quelle: Europäisches Hansemuseum Lübeck gemeinnützige GmbH)

Website des Europäischen Hansemuseums

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