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Fit gegen Gewalt: Bayer-Stiftung unterstützt Sicherheitskurse für Kreuzberger Kinder
In Kitas, Grundschulen und manchmal sogar in der eigenen Familie werden Kinder mit dem Thema Gewalt konfrontiert – und sind ihr meist wehrlos ausgesetzt. In speziellen Sicherheitstrainings, die die Bayer-Stiftung unterstützt, sollen Schüler zwischen sechs und 14 Jahren lernen, „Nein“ zu sagen, sich gefährlichen Situationen zu entziehen oder durch bewusstes Eingreifen anderen Opfern zu helfen. In den angebotenen Kursen lernen Kinder aller Nationalitäten selbstbewusster zu werden, Grenzüberschreitungen zu erkennen, Konflikte ohne Gewalt zu lösen, in Notsituationen einzugreifen ohne sich selbst zu gefährden und gezielt Andere um Hilfe zu bitten.
Durch kindgerechte Konfrontationsübungen und Provokationstests haben die kleinen Teilnehmer zudem die Möglichkeit, zu begreifen, welche Ursachen und Wirkungen Gewalt hat und welche Spuren sie hinterlässt. Organisiert werden die Kurse vom Verein FAMILIE IN UNSERER ZEIT e.V.
„Die Kinder lernen Gewaltsituationen, Diskriminierungen und Beleidigungen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Hierfür sollen die Kinder ihre eigenen Stärken entdecken und entfalten lernen“, erklärt Bayer-Mitarbeiterin Manuela Banke. Seit mehr als sechs Jahren ist sie in ihrer Freizeit als Schriftführerin und Vorstandsmitglied ehrenamtlich bei FAMILIE IN UNSERER ZEIT e.V., der als anerkannter Träger der Jugendhilfe und Familienbildung seit 1962 in Kreuzberg tätig ist, aktiv.
„Der Zuspruch, den das Angebot dieser Kurse gefunden hat, ist eine Bestätigung für unser Engagement“, freute sich Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftung, anlässlich der Preisübergabe im Rahmen der Adventsfeier des Vereins FAMILIE IN UNSERER ZEIT e.V. am 3. Dezember 2011 in Kreuzberg.
Die beiden von der Bayer-Stiftung unterstützten Kurse umfassten jeweils drei Treffen à 90 Minuten für 20 Kinder sowie einen Elternabend. Die Räumlichkeiten stellte das Familienzentrum-Jugendwohnen im Kiez – Jugendhilfe GmbH in der Kreuzberger Adalbertstraße nahe dem Cottbusser Tor kostenlos zur Verfügung. Durchgeführt wurden die Kurse von Jürgen Rüstow, einem speziell für Anti-Gewalttrainings ausgebildeten Pädagogen. Um die Berliner Familien auf das Training aufmerksam zu machen, wurden Flyer in Kitas, Schulen, Jugendämtern, Familienzentren und Bezirksämtern in der ganzen Stadt verteilt. (08/12/11; Quelle: Bayer-Stiftung)



