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Frankfurt schreibt! Der große Diktatwettbewerb
Wennschon oder wenn schon? Sitzenbleiben oder sitzen bleiben? Gratwanderung oder Gradwanderung? Libyen oder Lybien? Die deutsche Rechtschreibung ist nicht gerade einfach. Aber beherrschen muss man sie trotzdem. Beim neuen Wettbewerb „Frankfurt schreibt! Der große Diktatwettbewerb“ stellen sich im kommenden Februar Oberstufenschüler, Eltern und Lehrer aus Frankfurt einem sehr schwierigen, kniffligen Diktat. Prominente und Sprachprofis werden ebenfalls an dem Diktat teilnehmen. Sportsgeist ist gefragt. Das gemeinsame Schreiben mehrerer Generationen, die öffentliche Korrektur und die Auszeichnung derjenigen, die die wenigsten Fehler gemacht haben, sind zugleich amüsant und lehrreich.
Das Finaldiktat wird von allen Teilnehmern am 28. Februar 2012 in der Aula der Musterschule in Frankfurt geschrieben. Aus den 15 teilnehmenden Schulen nehmen je zehn Oberstufenschüler, fünf Eltern und zwei Lehrer teil. Die drei Besten jeder Kategorie können attraktive Preise gewinnen. Constanze Angermann, Moderatorin der Hessenschau, übernimmt die Moderation des Diktatwettbewerbs.
E-Mails, SMS, Facebook und andere spontane Formen der Direktkommunikation verändern derzeit die Qualität des schriftlichen Ausdrucks, insbesondere bei jungen Leuten. Regelgerechtes Schreiben wird aber gerade in beruflichen Zusammenhängen von jungen Menschen unverändert verlangt. Durch den Diktatwettbewerb „Frankfurt schreibt!“ soll auf sportliche, heitere und lehrreiche Art und Weise darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig richtiges Schreiben nach wie vor ist. Dass dies so ist, meinen über 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, so das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für deutsche Sprache in Mannheim aus dem Jahr 2009.
„Frankfurt schreibt! Der große Diktatwettbewerb“ ist ein Projekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Kulturwelle des Hessischen Rundfunks hr2 und dem Dudenverlag; gefördert wird das Projekt durch die Dr. Marschner Stiftung. (28/10/11; Quelle: Stiftung Polytechnische Gesellschaft)



