topad


Akteure & Konzepte

Projekte & Programme

Frauennetzwerke wappnen sich für Welt-Aids-Konferenz

„Frauenrechte, hier und jetzt“ – mit diesem Slogan wollen Frauen auf der 18. Welt-Aids-Konferenz ihre Rechte einfordern. Hierfür haben das Athena-Netzwerk und die Kölner Stiftung Sexualität und Gesundheit mit weiteren Frauenorganisationen die Women’s Networking Zone vorbereitet. Das Ziel dieses öffentlich zugänglichen Bereichs der Konferenz ist es, die Bedürfnisse und Forderungen von Frauen mit und ohne HIV sichtbar zu machen.

„Mit der Women’s Networking Zone wollen wir den Zusammenschluss von Aktivisten für Gleichheit und Menschenrechte weiter ausbauen“, berichtete Tyler Crone, Leiterin des internationalen Athena-Netzwerks. Ungleichheit zwischen Frauen und Männern könne sowohl Ursache, als auch Folge von HIV-Infektionen sein.

Vom 18. bis 23. Juli werden sich in Wien HIV-ExpertInnen und AktivistInnen aus aller Welt treffen. Das Frauennetzwerk will sich auf dieser Aids-Konferenz besonders an die europäischen Regierungen wenden. „Gerade als Geber-Länder tragen sie Verantwortung dafür, dass die Rechte von Frauen bei HIV beachtet werden – in Europa und der Welt“, betonte Crone.

Die Konferenz bietet aus Sicht des Netzwerks ein wichtiges Podium, um sich für die Rechte von Frauen in der weltweiten Aids-Arbeit einzusetzen und um festzustellen, wo Frauen und Mädchen dabei benachteiligt sind. Diskriminierung und Ausgrenzung seien noch immer ein Thema für Frauen mit HIV“, bestätigte Harriet Langanke von der Stiftung Sexualität und Gesundheit. Häufig werde ihnen das Recht auf Sexualität und eine eigene Familie abgesprochen – auch hier in Europa. (15/07/10; Quelle: Stiftung Sexualität und Gesundheit)

Zur Übersicht "Akteure & Konzepte // Projekte & Programme"